SIGUSA redet mit Corinna Bremer
Shownotes
Nachhaltiges Design von Bridge & Tunnel:
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Die Social Entrepreneurship City Hamburg:
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00:00:00: Corinna berät gemeinwollorientierte Gründerinnen in Hamburg.
00:00:04: Langfristige Strukturen in der wirtschaftlich blühenden Hafenstadt, kurze Wege im Stadtstaat, die Hansestadt hat viel zu bieten.
00:00:11: Wie sieht ihre Arbeit und die ihres Teams unter diesen Bedingungen aus?
00:00:14: Und weshalb ist Urvertrauen trotz Fokus auf die Zahlen noch wichtig, um hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen?
00:00:21: Mein Name ist Jan Wagner und ich führe im Podcast Sigusa redet mit Gespräche über soziale Innovation, gemeinwollorientierte Unternehmen und Sachsen-Anhalt.
00:00:31: In dieser Folge spreche ich mit Corinna Bremer von der Social Entrepreneurship City Hamburg.
00:00:35: Viel Freude beim Zuhören!
00:00:40: Ja, total.
00:00:57: Es sind wirklich zwei sehr inspirierende Städte für mich.
00:01:01: Und vor allen Dingen beide Städte haben auch sehr starke Strukturen im Bereich Social Entrepreneurship.
00:01:09: Und Hamburg, ja, ich freue mich sehr für meine Heimatstadt.
00:01:13: Und ich finde es großartig wie die Wirtschaftsbehörde.
00:01:19: aus der RIS, aus der regionalen Innovationsstrategie, auch nochmal dafür gesorgt hat, eine Sozialunternehmertumstrategie in Hamburg zu etablieren.
00:01:28: Da gab es also ganz, ganz starke Treiberwinnen aus dem Social Entrepreneurship Network.
00:01:36: Hamburg.
00:01:37: Das Händ ist ja auch regional überall vertreten.
00:01:41: Und Arndt, Arndt Bückhoff und Laura Haferkamp waren damals die Regionalvertreterinnen und haben sehr dafür gesorgt mit Kräften in der Wirtschaftsbehörde.
00:01:50: Da waren auch wirklich tolle Treiberinnen, Türöffnerinnen.
00:01:54: Die braucht es ja eben einfach, um sowas zu implementieren, um dafür zu sorgen, dass diese Strategie partizipativ mit dem bestehenden Ökosystem erstellt wurde.
00:02:04: Das ist für mich auch immer wieder, das habe ich auch hier in Berlin schon oft gesagt, die Social Economy hat uns ja auch oft eingeladen, dass das für mich eines der wichtigsten Punkte war, diese Strategie partizipativ zu erstellen.
00:02:18: Und deshalb, das ist meine Einsicht und das spüre ich auch jeden Tag, das ist sehr subjektiv, aber ... Die Menschen sind einverstanden mit dem, was wir jetzt umsetzen mit unserem Verein, denn wir sind ja die Ohnerin der Strategie und wir setzen ja in diesen vier Handlungsfeldern, die fast dreiundfünfzig Maßnahmen jetzt step by step um.
00:02:42: Und das ist schon sehr wirkmächtig.
00:02:44: Und es ist auch so, dass es auf eine ganz, ganz hohe Akzeptanz auch stößt.
00:02:49: Kannst du die vier Felder kurz nennen?
00:02:51: Ja, das ist einmal für Sichtbarkeit schaffen und auch Befähigung.
00:02:57: Dann ist es nochmal Wege zur Finanzierung.
00:03:01: Da kann ich auch gerne noch was zu sagen.
00:03:03: Das ist nämlich mein Handlungsfeld.
00:03:05: Und beim Befähigen ist die Beratung drin und bei der Sichtbarkeit ist natürlich Kommunikation ganz stark drin.
00:03:12: Dann haben wir die Wirkungspartnerschaften.
00:03:16: Da haben wir ja gestern auch sehr viel in der Zukunftsfabrik zugehört.
00:03:22: Da geht es um die cross-sektoralen Bündnisse.
00:03:25: Da haben wir sogenannte thementische etabliert.
00:03:27: Das sind so die Hauptfelder, wo wir uns bewegen.
00:03:32: Und was natürlich ganz ganz wichtig ist, ist die Community.
00:03:35: Also wir haben auch Johanna an Bord als Community Managerin, die dafür sorgt, also unsere Mitgliedschaften aufzubauen, weil wir adressieren ja nicht nur Social Entrepreneure, wir adressieren ja die Wirtschaft, die Privatwirtschaft, die Wohlfahrt, die Philanthropie.
00:03:54: Also wir wollen ja alle mit an Bord und unter diesem Dachverein.
00:03:59: Deshalb ist unsere Dachmarke ja Social Entrepreneurship City Hamburg.
00:04:04: Und macht ihr überhaupt noch oder macht ihr auch Lobbyarbeit, wenn ihr so nah an der Verwaltung, aus der Verwaltung finanziert seid, auch mit der Zusammenarbeit so gut waren, dass ihr das Ganze zebliert habt?
00:04:14: Also ich glaube, was viele nicht, wie viele jetzt nicht selbstverständlich ist, ist, dass ihr in Hamburg ja wirklich eine... am besten aufgestellte Struktur von allen Bundesländern hat für das Thema.
00:04:24: Und du hast gesagt, Berlin ist ja auch gut aufgestellt, aber in Berlin liegt das Thema ja wirklich sehr auch, weil du den Social Impact hattest, wenn ich es so wahrnehme.
00:04:31: Und immer noch bei Personen, die schon aus der Gesicht gut vernetzen und sich gut organisieren, aber die bei Weitem nicht so nah und institutionell unterwegs sind wie ihr mit ihr in Hamburg.
00:04:43: Gibt es noch Bedarf für Lobbyarbeit bei euch?
00:04:44: Oder macht ihr das noch?
00:04:45: Oder wie geht ihr dann mit der Verwaltung um, wenn ihr so dran seid?
00:04:49: Ich sag mal so, weil du eben auch noch mal Berlin nanntest.
00:04:52: Berlin hat einfach ein ganz großes Social Entrepreneurship Netzwerk und sehr erfahrene Personen.
00:05:01: Und auch Social Economy Berlin und auch der Cent, der ja von Berlin aus dann in die Republik ausstrahlt, ist sehr stark.
00:05:10: Und wir arbeiten sehr freutvoll und gerne mit denen zusammen.
00:05:14: Aber tatsächlich wäre es natürlich wünschenswert, dass hier auch Strukturen geschaffen werden, wie sie in Hamburg geschaffen wurden.
00:05:20: Und das macht es leichter, eine Strategie zu haben, die von der Bürgerschaft... verabschiedet wurde und fest verankert ist.
00:05:29: Also das ist ja in der Politik fest verankert.
00:05:31: Das ist ganz klar.
00:05:32: Da gibt es eine Vereinbarung.
00:05:34: Wir wollen Social Entrepreneurship.
00:05:36: Also es haben auch bis auf die AfD alle in ihrem Wahlprogramm benannt, dass sie das Thema fossilen, dass sie es begrüßen.
00:05:46: Also von daher ist das gar nicht notwendig.
00:05:49: Und was man auch nochmal bedenken muss, ist ein bisschen auch so eine Art Gewaltenteilung der Cent.
00:05:56: Der macht ja sehr stark politische Arbeit.
00:05:59: Das verwischt sich manchmal.
00:06:00: Also ich bin beispielsweise heute auch nochmal eingeladen worden.
00:06:03: Katharina Beck, Abgeordnete der Grünen, die ja das Thema... Wirtschaftsförderung und Finanzierung für die Grünen treibt.
00:06:12: Die verabredet sich sehr gerne noch mal mit den Intermediären.
00:06:16: Nächste Woche, Montag, hat sie uns eingeladen, über das Thema noch mal zu sprechen.
00:06:21: Da ist es aber dann eher so, dass ich aus der Perspektive des Social-Entrepreneureberechte, also was sind gerade die Nichts?
00:06:29: Ja, was sind Themen, die Social-Entrepreneure beschäftigen?
00:06:33: Da würde ich nicht sagen, dass ich dann Lobbyarbeit betreibe.
00:06:36: Die ist ganz offen und ehrlich.
00:06:37: einfach an den Themen der Social-Entrepreneure interessiert.
00:06:42: Also von daher würde ich mal sagen, nein, Lobbyarbeit ist nicht unser Bereich, aber manchmal verwischt es auch so ein bisschen.
00:06:50: Ja,
00:06:51: spannend.
00:06:51: Wir können schon so nach Hamburg einstarten.
00:06:53: Ich habe aber irgendwie, fand ich ganz spannend, dass du das letztens im Linken im Beitrag geschrieben hast, dass du im Jahr beim Entrepreneurship Summit in Berlin, der jetzt dieses Wochenende war, Muhammad Yunus gehört hast und der damals schon erzählt hat, es gibt eine Wirtschaft geben, die den Menschen dient.
00:07:10: und dort ist dieses Zitat in Berlin so, oh damals hast du gemerkt so, das ist gut, das ist Zukunft.
00:07:15: und jetzt sagst du, oh ja heute bist du angekommen.
00:07:18: Und ich habe mich gefragt, was heißt denn, dass du bist angekommen, heißt das... Jetzt machst du das, jetzt machst du Wirtschaft oder jetzt bist du im Thema angekommen oder was ist so, wo würdest du sagen bist du angekommen heute?
00:07:31: Also erstmal muss ich das nochmal korrigieren.
00:07:33: Das hat nur mit UNUS den Nobelpreis bekommen.
00:07:38: Und das habe ich datumsmäßig offensichtlich in einen Top geworfen.
00:07:42: Ich habe gestern mit Peter Spiegel gesprochen, der damals den Visions Summit organisiert hat.
00:07:47: Das war nochmal eine Sonderform.
00:07:49: Und das war seiner Meinung nach ein paar Jahre später.
00:07:53: Es war auch total schön, dass wir uns da gestern drüber unterhalten haben, weil es hat Ihnen offensichtlich auch berührt, dass ich das so positiv gesehen habe und dass es vor allen Dingen einfach... meinen beruflichen Werdegang beeinflusst hat.
00:08:07: Und so ist es einfach auch gewesen, so wie ich es geschrieben habe bei LinkedIn.
00:08:11: Ich habe damals gemerkt, das, was die Menschen hier diskutieren, ist eine neue Form des Wirtschaftens.
00:08:18: Das ist hier im ersten Mal so an mich gedrungen in diesem Wischensammelt.
00:08:24: Und ich habe dann sehr stark auch den Fokus darauf gesetzt.
00:08:28: Also ich habe in dem Unternehmen, wo ich damals gearbeitet habe, dann auch sehr auf die soziale Komponente unserer Projekte mitgeachtet und habe mich dahin auch immer wieder so ein bisschen orientiert.
00:08:42: Als ich die Stelle gewechselt habe, habe ich noch vor ein Stück stärker darauf geachtet.
00:08:46: Das heißt, dieses Thema hat mich step by step in den unterschiedlichen Stationen, die ich hatte, begleitet, bis ich irgendwann auch bei einem Social Entrepreneur tätig war.
00:08:59: und dort Projekte für junge Menschen vorangetrieben hat, nämlich Social Entrepreneurship Education.
00:09:06: Und als dann die Stelle ausgeschrieben wurde, auf der ich mich jetzt befinde, da war so dieses Gefühl da, was du eben vielleicht in diesem Text gefunden hast, ich bin angekommen.
00:09:21: Da habe ich jetzt alles im Grunde genommen vorgefunden, was mich wirklich bereichert.
00:09:28: was meine Herzensangelegenheit zum Blühen gebracht hat.
00:09:31: Man spricht ja immer von diesem Flourishing.
00:09:35: Ich würde sagen, das ist jetzt aufgegangen, so auf den letzten Metern meiner Erwerbstätigkeit, das einfach gefunden zu haben, etwas zu tun, was für mich hochgradig sinnstiftend ist, weil ich in dieser Form des Wirtschaften einfach eine große Zukunft sehe.
00:09:56: Also ich habe nun mal so als Beispiel, ich habe die Schwester meiner Oma, die hatte einen eigenen Hof und die hatten Hofladenbetrieben und die hatte auch Angestellte.
00:10:08: Und so wie ich das als Kind, das er schon lange her miterlebt habe, habe ich Unternehmertum kennengelernt.
00:10:15: Und die war nichts anderes als eine Social-Entrepreneurin, so wie die mit ihren Mitarbeitern umgegangen ist, so wie sie mit ihren Tieren umgegangen ist, so wie sie in ihrem kleinen Hofladen die Dinge verkauft hat.
00:10:28: Da habe ich immer gedacht, so geht Unternehmerturm.
00:10:31: und dann sind mir noch ein paar andere Dinge mal begegnet im privaten Bereich.
00:10:35: Und dann bin ich aber irgendwie auch in die Welt hinaus und habe gesehen, viele machen es anders.
00:10:41: Und die Wirtschaften anders?
00:10:44: Die sind eben einfach nicht allumfassend wie Social Entrepreneure.
00:10:48: Das nehmen sie nicht so viele Dinge in den Blick und sorgen dafür, dass ihre Mitarbeiter vielleicht auch gut bezahlt sind oder haben eine gesellschaftliche Herausforderung, die sie lösen wollen.
00:11:00: Und das ist mir wichtig.
00:11:03: Du hast ja ganz viel Controlling und Fördermittelbegratung oder Verwaltung auch gemacht.
00:11:09: Hast du damals irgendwann gedacht, jetzt muss ich es selber machen?
00:11:13: Ich finde, solche Jobs sind die wichtigsten Jobs.
00:11:17: Deswegen wollen sie keiner machen, weil sie häufig, glaube ich, viele Leute sagen, ich will was machen, ich will was machen, ich will aber nicht um die Verwaltung kümmern.
00:11:23: Gleichzeitig habe ich das Gefühl, die Leute, die dann so eine Jobs nehmen, die sind auch froh, dass sie in sicheren Hafen, in sicheren Regeln auf der Seite der Prozesse stehen.
00:11:36: Aber mir kommt ja ganz stark diese Lust auf die Wirkung.
00:11:40: Und die kommt ja raus.
00:11:40: oder die Fläusche, was du gerade erzählt hast.
00:11:43: Und das merkt man ja total bei dir.
00:11:45: Hast du da immer mal gedacht, okay, Leute, ich mach jetzt mal was ganz eigentlich, ich gehe auf eine strategischere Ebene, ich gehe auf mehr auf eine Umsetzungsebene oder warst immer froh auf dieser Enablerseite zu sein?
00:11:55: Also, das ist im Grunde genommen etwas gewesen, was mich zutiefst zufrieden gemacht hat, dass ich mit meiner Kompetenz... Fördermittel einzuwerben oder auch Fundraising zu betreiben.
00:12:06: Das ist mir sehr gut gelungen.
00:12:08: Und dann, wenn wir die Mittel hatten, war ich auch mal die Gestalterin dieser ganzen Mittelabrufe-Verwendungsnachweise.
00:12:16: Ich habe also zugesehen, dass die Gelder, die wir für die sozialen Projekte oder eben einfach auch für Projekte, die Wirkung entfaltet haben.
00:12:27: Also was haben wir für unterschiedliche Projekte gemacht auch im Bereich der Arbeitssicherheit.
00:12:32: Das war mir ein Anliegen, die vielen hunderttausende von Euros oder auch manchmal Millionen Projekte gut zu verwenden, gut abzurechnen, weil wir haben inhaltlich eine sehr, sehr starke Arbeit gemacht.
00:12:44: Und da war es dann an mir, das auch zu belegen, also auch nachzuweisen.
00:12:49: Ich war sehr zufrieden.
00:12:51: Ich habe fast nie Mittel zurückzahlen müssen.
00:12:53: Ich glaube, mein größter Brocken waren mal zweitausend Euro.
00:12:56: Aber das war dann auch für sechs Jahre.
00:12:58: Und wenn man dann ein paar Millionen abgerechnet, dann stellt mich das einfach zufrieden.
00:13:02: Und ich habe tatsächlich auch mal eine ganz, ganz kurze Zeit eine Teilsebstständigkeit gehabt.
00:13:08: Das hieß, Zahlen drehen.
00:13:10: Und Zahlendreher hatte den Slogan, dass sich die Projektleitenden um die Inhalte kümmern können.
00:13:17: Und ich schraub das eigentlich unerfreulicher.
00:13:20: Und das war für mich eine hohe Kreativität steckte da drin.
00:13:24: Und auch so ein bisschen so was, was, glaube ich, so ein Kriminologe oder eine Kriminologin haben muss.
00:13:30: So ein Spürsinn und einfach auch so ein Gestaltungs-Wille und Freude innerhalb dieses Regelwerks.
00:13:36: Das, was ich da an monetären Mittel habe, maximal auszunutzen.
00:13:40: Aber ich gebe ehrlich zu, es war meine private Situation, allein erzielen zu sein.
00:13:47: Und als ich dann nachher eine kleine Patchwork-Familie aufgebaut habe, war ich der zentrale Mittelpunkt, was die Finanzen angeht.
00:13:55: Und ich habe es mir tatsächlich nicht erlauben können, mich selbstständig zu machen.
00:13:59: Ich habe oft darüber nachgedacht.
00:14:01: Aber es war... Es war eigentlich aus finanziellen Gründen immer nicht möglich.
00:14:07: Somit habe ich mich aber mit dem, was ich dir gerade beschrieben habe, auch zufrieden gegeben und habe da auch maximal was draus gezogen.
00:14:18: Ich würde total nachvollziehen.
00:14:19: Ich fand es interessant, dass du ausgerechnet im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr
00:14:30: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr
00:14:35: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr.
00:14:40: Und spannenderweise ist dann, das war für dich so dieses ich bin angekommen Moment und er ist jetzt zwanzig, vierundzwanzig, Regierungschef in Bangladesch geworden.
00:14:49: Und jetzt läuft das ja in der Praxis auch spannend dort, im Sinne von er stark auch in der Kritik und es geht mir gar nicht darum, was genau da ist in Bangladesch passiert, aber zu merken, da kommt jemand, der immer sehr aus der Praxis, aus der Beratungsperspektive kam, kommt in die Praxis, kommt an die Hebel und... Und alle sind von außen so, hey, es läuft jetzt nicht perfekt, es läuft nicht bilderbuchmäßig, es ist nicht die Utopie sofort.
00:15:16: Und ja, genau, dann ob man Enttäuschung oder wasrum man dann empfindet dazu.
00:15:21: Aber ist das nicht auch sinnwildlich für dich für das Thema?
00:15:24: Und vielleicht auch aus deiner Perspektive als jemand, die auch viel berät, zu sagen, in der Praxis gibt es, also wir reden über Utopien auch, aber das bleibt das beim Utopien.
00:15:34: In der Praxis ist es halt schwierig, in der Praxis muss man sich auch mit dem damit auch abfinden, dass es halt nie perfekt wird und dass das, was wir so häufig erzählen in der Öffentlichkeitsarbeit eben in der Praxis nicht so anfühlt.
00:15:48: Also ich brauche Utopien und ich brauche eine Vision, die steht irgendwo am Ende.
00:15:53: Das ist ja auch das System eines Social Entrepreneurs.
00:15:56: Er hat eine Vision und er hat eine Mission und ich mache mich auf den Weg, das zu erreichen.
00:16:03: Das ist mein Ziel und diese Vision habe ich.
00:16:06: Wir haben Mit dem Team der Social Entrepreneurship City Hamburg haben wir noch fünf Jahre um das Dach.
00:16:17: sehr gut zu bauen für die Stadt, um gemeinsam zu wirken.
00:16:21: Und da bin ich mir ganz sicher, wenn ich jetzt mal auf die operationale Ebene gehe, wie die Beratung, wenn ich in den Alltag eintauche, jetzt auch gestern in der SIGO Zukunftsfabrik, da sehe ich ganz deutliche Anzeichen, dass uns das gelingen wird.
00:16:38: Also ich bin überhaupt nicht negativ gestimmt oder... Also ich bin total zuversichtlich.
00:16:47: war es das anbelangt trotz aller Schwierigkeiten, weil, wie du schon sagst, ich habe ja in einer Beratung ganz viel Einsicht in den Alltag und in die Needs der Social Businesses und das ist nicht einfach.
00:17:00: Wir haben eine Umfrage in Hamburg ja gemacht, unsere erste Evaluation.
00:17:05: Die haben wir letztes Jahr im Februar auf unserem Forum veröffentlicht und da sind die Dinge, die wir auch gestern in der Zukunftsfabrik als Thema hatten, sind... Schwierig.
00:17:16: Finanzierung ist das schwierigste Thema.
00:17:20: Sichtbarkeit ist auch noch mal ein Thema und auch Befähigung sind ja unsere Handlungsfelder, wo wir dann auch tätig werden.
00:17:26: Schön zu sehen ist übrigens auch, dass alle Befragten sagen, dass seit die Allianz für Social Entrepreneurship EV tätig ist, dass sich viele Dinge verbessert haben.
00:17:40: dass wir viel zusammenhalten, viel zusammenarbeiten, dass wir viele Möglichkeiten schaffen und dass wir vernetzen und auch bessere Bedingungen schaffen.
00:17:49: Und das macht mir zuversicht, wenn ich jetzt zum Beispiel mal die Finanzierung rausgreife, die gestern auch so ein großes Thema war.
00:17:57: Das ist ja auch mein Thema.
00:17:59: Ich bin nicht nur dafür da, für Fördermittel zu beraten.
00:18:02: Ich bin auch dafür da, neue Wege der Finanzierung zu gehen.
00:18:05: Das heißt, wir haben jetzt in Hamburg eine Arbeitsgruppe zum Thema Finanzierung.
00:18:09: Da sind ganz, ganz viele Experten drin.
00:18:11: Da steckt die IBB mit drin, die IFB mit drin, da stecken Stiftungen mit drin, da sind Investoren mit drin.
00:18:17: welche die Investoren beraten, also echte Fachleute.
00:18:21: Und da schrauben wir dran, ein impactbasiertes Finanzierungsinstrument für Hamburg modellhaft zu schaffen.
00:18:27: Da gibt es ganz unterschiedliche Ansätze.
00:18:29: Das haben wir entwickelt, so wie wir Wirkungspartnerschreften schrauben.
00:18:33: Das sind Themen-Tische.
00:18:34: Da gucken wir und arbeiten mit WKW-Fragen und schauen, wo geht eure Energie hin.
00:18:39: Wir gehen genau dahin, wo die Energie ist.
00:18:41: Das hatten wir gestern in unserer Session auch, dass wir interessanterweise auf einen ganz neuen Weg gekommen sind, als es vielleicht voraussehbar gewesen wäre.
00:18:53: Und das macht mich zuversichtlich, das zu schrauben und dann wieder neben den bestehenden Instrumenten, weil Hamburg ist gut aufgestellt mit Finanzierung, nochmal wieder ein impactbasiertes Finanzierungsinstrument zu schaffen.
00:19:07: Und das macht mich zuversichtlich, weißt du?
00:19:10: Also von daher bin ich gar nicht irgendwie in so einem negativen Vibe oder halte die Schwierigkeiten mir direkt vor Augen.
00:19:18: Die habe ich im Blick.
00:19:19: Dessen bin ich mir bewusst.
00:19:21: Aber das andere ist viel mächtiger.
00:19:23: Du sagst gerade, Hamburg ist gut aufgestellt.
00:19:27: Wie geht es dir in der Zusammenarbeit mit anderen Bundesländern?
00:19:31: Jetzt siehst du euch auch als Vorbild oder eher als... Na ja, man könnte sagen, die anderen Bundesländer werden da nicht alle auf diesem Level ankommen, auf dem ihr gerade seid.
00:19:40: Oder sagst du, das muss schon das Ziel sein, dass alle da hinkommen.
00:19:44: Oder hast du auch, da seht ihr auch Ressourcen, wo ihr sagt, die haben wir halt, die geben wir weiter nicht nur als Vorbild, sondern wirklich im Sinne von Wissen, im Sinne von digitale Strukturen.
00:19:54: Ja, im
00:19:54: Doing, ne?
00:19:55: Ja, absolut.
00:19:56: Also das ist auch der Grund, warum ich jetzt die letzten vier Tage in Berlin war.
00:20:01: Das, was wir in Hamburg entwickeln, auch... einfach in die Welt zu tragen, egal wohin.
00:20:06: Jetzt war es Berlin.
00:20:08: Also deshalb arbeiten wir, wir arbeiten sehr gut mit der SIGU zusammen, mit Markus Sauer, Hammer und seinem Team, mit der Social Economy, mit München, mit Dortmund.
00:20:19: Also auch international sind wir schon oft angefragt worden.
00:20:23: Da gab es Austausche mit Barcelona, Boris war in Wien, Johanna und Boris fahren jetzt wieder nach Den Haag, Lena war in Ghana.
00:20:35: Es ist so, dass wir das, was wir tun, das teilen wir sehr, sehr gerne.
00:20:40: Und wir erleben ja selber, wie diese Strukturen in Hamburg auch sehr machtvoll sind und sehr, sehr stark dazu beitragen, dass wir erfolgreich sein können in unserem Sektor.
00:20:52: Natürlich ist das etwas, das ich mir auch für andere Bundesländer wünsche.
00:20:57: Und ich wünsche mir auch sehr, dass die Bundesstrategie die SIGU weitergeführt wird, weil wir sehen ja an solchen Events wie gestern, wie effektiv wir arbeiten miteinander.
00:21:10: Also ich habe eine SIGU Arbeitsgruppe zum Thema Finanzierung, zum Thema Geschäftsmodellentwicklung, wo wir schauen, wie können wir uns auch abhängig von öffentlichen Fördergeldern oder von Zuwendungen durch... Stiftungen machen.
00:21:28: Wie können wir aus uns selber heraus Möglichkeiten schaffen?
00:21:32: Nur das ist auch sehr schwierig.
00:21:35: Wir sind in einer ganz, ganz besonderen Situation des Wettbewerbs.
00:21:41: Meine Sicht auf die Dinge ist immer, dass Socialentrepreneure internalisieren ja gesellschaftliche
00:21:48: Kosten.
00:21:49: Also sie bepreisen die auch, sie müssen sie bepreisen, während Hier können mich hier unternehmen, solche Kosten externalisieren.
00:22:00: Also schauen wir mal auf das Beispiel Joblinge.
00:22:04: Ein Stieg ins Berufsleben.
00:22:06: Die befähigen junge Menschen.
00:22:08: erst einmal sich zu orientieren.
00:22:10: Dann sorgen sie dafür, dass sie sie begleiten in der Suche eines Ausbildungsplatzes.
00:22:15: Sie sind in Gesprächen und vermitteln in Unternehmen.
00:22:19: Dann haben sie ein Mentoring-Programm, weil diese jungen Leute sollen sich dort auch verankern, sie sollen dort bleiben.
00:22:26: Alles andere wäre ja nicht nachhaltig.
00:22:28: Erfolgreich sind sie, ich glaube, das ist ihr Indikator, wenn die jungen Menschen drei Jahre nach ihrer Ausbildung noch im Unternehmen verbleiben.
00:22:38: So, jetzt sag mir mal, wieso ein Unternehmen?
00:22:41: Ja, es ist kein Geschäftsmodell, was marktfähig ist.
00:22:45: Wie soll denn so ein Unternehmen selbst Umsätze generieren?
00:22:49: Das ist doch eigentlich eine gesellschaftliche Herausforderung und aber auch eine Herausforderung, die die Unternehmen doch an sich eigentlich auf sich nehmen müssten.
00:23:01: Diese jungen Menschen an ihr Unternehmen heranzuführen, Sie so zu begleiten, dass all das geschieht, was ich gerade aufgezeigt habe.
00:23:10: Ganz viel Organisationsentwicklung und Human Resource Themen werden übernommen von einem anderen Themen und Unternehmen, weil die Unternehmen selber nicht die Arbeit investieren wollen.
00:23:20: Vielleicht.
00:23:21: Ich weiß nicht aus welchen Grunds, die das unterlassen, ob das vielleicht auch ein Bewusstseinsproblem ist.
00:23:26: Aber das ist doch eine Schwierigkeit.
00:23:28: Die soll denn Joblinge selbst Umsätze generieren.
00:23:31: Ein Teil?
00:23:32: Generieren Sie selber Umsätze beispielsweise.
00:23:35: Also ich habe jetzt den Namen genannt und das als Beispiel genannt.
00:23:38: Ja, weil das ist für mich einfach ein Bereich.
00:23:42: Das ist ein Behördennahbereich vielleicht auch oder auch ein Wirtschaftsnahbereich.
00:23:47: Also wen auch immer ich da sehe.
00:23:49: Da hat die Schulbehörden einen Auftrag.
00:23:50: Da hat auch das Unternehmen einen Anteil.
00:23:53: Denn Sie wollen ja Fachkräfte gewinnen.
00:23:55: Das ist also sehr, sehr stark, dort Umsätze zu generieren.
00:23:58: Und wenn ich zum Beispiel nochmal auf ein anderes Geschäftsmodell gehe.
00:24:03: Das ist das Unternehmen in Hamburg-Bridge & Tunnel, was mit Migranten, mit Frauen, die eine Migrations- und Fluchtsgeschichte hat, innovative und recycelte Mode oder Mode assasvors herstellen.
00:24:19: Die bekommen viele Stoffe gespendet.
00:24:22: Aber der Baustein, der Hauptteil dieser Geschichte ist ja, dass sie die Frauen befähigen und auch integrieren.
00:24:34: Und das weiß ich aus den vielen Gesprächen mit den beiden Geschäftsführerinnen.
00:24:39: Sehr viel Zeit dafür verwenden, diese Frauen hier in diesem System zu integrieren.
00:24:44: Na, da sind so Gespräche dann einfach wofündlichen Arzt.
00:24:48: Wie ist das mit dem Kind?
00:24:49: Dann ist wieder ein Antrag für irgendeine behördliche Dienstleistung zu schrauben.
00:24:55: Also das... Das bepreist doch einen Textilhersteller, der vielleicht in den Wettbewerb mit denen einsteigt, gar nicht.
00:25:04: Und das meine ich.
00:25:05: Aber sie sorgen dafür, dass Integration stattfindet, dass Frauen langfristig dort in Arbeit sind und auch nachhaltig in Arbeit sind.
00:25:13: Und wenn du jetzt mal guckst, wie vielleicht ein herkömmliches Unternehmen damit umgeht.
00:25:18: Da ist nachher vielleicht keine Nachhaltigkeit.
00:25:21: Die Menschen verbleiben nicht im Unternehmen, gehen in die Arbeitslosigkeit.
00:25:25: Das sind gesellschaftliche Kosten, die entstehen.
00:25:29: Die werden aber nicht internalisiert, sondern externalisiert.
00:25:34: Und das meine ich, das ist schwierig.
00:25:36: Das ist für mich immer wieder eine Krux an der Sache, wo ich immer denke, wie kommen wir?
00:25:41: Wie können wir das lösen?
00:25:42: Und meine Ansicht nach, jetzt aus meiner Fördermittelperspektive, würde ich mir doch wünschen, dass es dann immer wieder Zuschüsse gibt für die Social Enterprises, bis wir mal auf der Schiene sind, dass diese Formen des Wirtschaftens sehr viel größer wird als die andere jetzt bestehende Formen.
00:26:03: Würdest du sagen, das ist ein Kommunikationsthema?
00:26:05: Also wenn ich, wenn ich so überlege, was fehlt uns denn noch in der Branche?
00:26:08: Was sind so Bausteine?
00:26:11: die wir eigentlich noch dazu holen müssten, um um funktional zu sein.
00:26:15: Es ist Kommunikation vor allem an der Stelle Verständnis oder ist es eher wissenschaftliche Daten, um sowas irgendwie nach außen Zeit beweisen zu beweisen?
00:26:24: Oder was würdest du sagen fehlt
00:26:25: uns?
00:26:26: Ich würde sagen beides, weil also das weiß ich auch als Frau der Zeit, was wir eine Wirkung zahlen haben.
00:26:33: Also ich würde das gerne kommunizieren.
00:26:36: Ich glaube, das ist wichtig.
00:26:39: Weil das ist doch immer wieder der Wunsch, das ist der Wunsch von Wirtschaft, nenn es jetzt einfach mal von einer herkömmlichen Wirtschaft, die benennen oft den Wunsch, in Kontakt zu kommen mit Social Enterprises und andersrum auch.
00:26:52: Und das ist für mich... die Ebene, die du angesprochen hast, ist Kommunikation notwendig.
00:26:57: Also ich hab's erlebt, wenn die ins Gespräch kommen, dass da ganz, ganz viele Ahas sind, ganz viele Lichter gehen an.
00:27:07: Aber es sind auch die Zahlen dafür notwendig.
00:27:10: Weil Zahlen, finde ich, sprechen so eine sachliche, so eine klare Sprache.
00:27:13: Da wird vieles dann einfach ...
00:27:15: Als Kontrollerin natürlich.
00:27:16: Ja, ganz anders noch mal deutlich, weißt du.
00:27:18: Da gibt es dann auch kein Wenn und Aber.
00:27:20: Die Zahl spricht eine ganz klare Sprache.
00:27:23: Und wenn ich jetzt zum Beispiel das, was ich eben als kritisch beleuchtet habe, wenn ich das jetzt mal im Zahlen benenne, was hat denn vielleicht ein herkömmliches Unternehmen, ja, an Kosten externalisiert, wenn ich das mal aufstelle, wenn ich sage, ja, du kannst deinen Preis, ja, für diese Schmucktasche, die du auf den Markt bringst im Vergleich zu der Schmucktasche, die Bridge & Tunnel auf den Markt bringt, ja, das... Hast du weniger an Kosten, weil du das nicht berücksichtest?
00:27:54: Wenn ich das in der Zahl ausdrücke, könnte das beeindruckend sein.
00:27:59: Ja, das glaube
00:28:01: ich auch.
00:28:02: Wir haben ja auch schon mit Markus im Gespräch darüber geredet, was sind die Chancen?
00:28:07: Wir sind in großen Umbruchzeit, Krisenzeit, je nachdem, wer das so beschreibt.
00:28:14: Was macht dir denn Hoffnung?
00:28:16: dass wir die Chancen, die dieser Sektor hat, Siegul, Social Entrepreneurship, was macht denen der Hoffnung, dass wir die Chancen nutzen können und nicht an den Problemen hängen bleiben?
00:28:28: Also erst einmal schöpfe ich aus mir heraus einfach eine große persönliche Zuversicht.
00:28:35: Ich glaube, die ist in mir als Person fest verankert.
00:28:40: Ich habe eine ganz, ganz große Zuversicht und ein Urvertrauen in mir.
00:28:45: Und das kann man eigentlich gar nicht wirklich sachlich benennen.
00:28:52: Das ist eine Emotion.
00:28:56: Die bringe ich persönlich einmal mit.
00:28:58: Und dann erlebe ich einfach so viele Menschen.
00:29:01: Du spass eben über Markus.
00:29:06: Solche Menschen haben wir einige in dem gesamten bundesweiten Netzwerk, die daran glauben und die nicht nur reden, sondern machen.
00:29:17: die wirklich ins Handeln kommen.
00:29:19: Und das macht mir für zuversicht, dass es so viele Leute gibt, die sich stark für diese Formen des Wirtschaftens machen und das auch auf unterschiedlichen Ebenen.
00:29:29: Also gestern mein Gespräch mit Phase, mit Markus Freiburg, der ja nun im Bereich der Finanzierung sich für dieses Thema auch stark macht.
00:29:40: Das sind einfach immer wieder noch mal so Momente, wo ich denke, ja.
00:29:45: Wir sitzen überall gut verteilt und haben diese Vision.
00:29:50: Und das macht mich zuversichtlich.
00:29:53: Auch wenn das nicht im Vergleich derer, die herkömmlich wirtschaften, wenige sind.
00:30:01: Aber da will ich gar nicht darauf gucken, sondern ich will mich darauf konzentrieren, wer sich dafür begeistert und engagiert.
00:30:08: Und dann auch zu sehen das Hamburg.
00:30:13: aus der Innovationsstrategie eine soziale Unternehmartumstrategie entwickelt hat und sich dafür so stark macht.
00:30:20: Das ist ein Statement.
00:30:23: Hamburg ist in so manchem Bereich Leuchtturm jetzt auch mit dem Zukunftsanstalt, der dann eben einfach auch noch mal geglückt ist.
00:30:30: Also das sind für mich starke Zeichen und die Zeichen stehen für mich ganz klar auf Veränderung und ich liebe Veränderung.
00:30:40: Also Veränderungen nicht zu schnell und nicht zu stark.
00:30:44: Ich habe in meinem Leben auch oftmals in einem sehr, sehr engen Takt Veränderungen erlebt.
00:30:51: Das kann auch manchmal schon an Überforderungen grenzen.
00:30:55: Aber für mich sind Veränderungen so freutvoll, weil sie ja immer wieder die Chance bieten, etwas nochmal von einer anderen Seite zu betrachten, nochmal anders anzupraten.
00:31:06: Und was ich oftmals sehe ist, Menschen sind manchmal nicht so veränderungsfreudig, weil sie Veränderungen sehr persönlich nehmen.
00:31:16: Und ich sehe das anders.
00:31:19: Ich sehe, es hat mir ja eine Zeit lang gedient.
00:31:24: Also warum sollte ich mich heute darüber beschweren oder es negativ sehen, dass ich Fördermittelmanagerin bei der Investitions- und Förderbank in Hamburg war?
00:31:36: Nein, das war ganz freutvoll.
00:31:39: Eine tolle Arbeit.
00:31:40: Ich konnte viele Projekte bedienen, ja.
00:31:43: Aber es war nur in einem gewissen Maß für einen gewissen Zeitraum mir dienlich.
00:31:48: Und dann merke ich, ah, die Zeichen stehen wieder auf Veränderung.
00:31:54: Und das, was ich bislang gemacht habe, das war gut.
00:31:58: Aber ich stelle mich deshalb nicht als Person in Frage, sondern es war für den Zeitpunkt das Richtige.
00:32:02: Aber dann den Punkt auch wahrzunehmen, jetzt... auf was neu ist, jetzt auf was anderes zu gehen.
00:32:09: Und das gilt für mich auch für diese Formen des Wirtschaftens.
00:32:13: zu sagen, das ist ja cool, was Social Entrepreneurship will.
00:32:19: Das ist ja ein Aspekt, den finde ich ganz interessant.
00:32:21: Und sich dann aber als herkömmliche Unternehmer gar nicht in Frage zu stellen, sondern zu sagen, ja, ja, das habe ich so viele Jahre lang mit gutem Grund gemacht.
00:32:31: Aber jetzt habe ich ja den Impuls von außen.
00:32:34: Und kann mir ja anschauen, wie kann ich das in mein bestehendes System integrieren?
00:32:38: Genauso Social Entrepreneure.
00:32:40: Oftmals sind da bekaufmännische Fähigkeiten oder auch Marketing gar nicht so in Betracht gezogen und auch nicht so know-how.
00:32:49: Dann suche ich mir doch das Gegenüber und baue das ein.
00:32:53: Und diese Offenheit, wenn wir die... haben und die noch stärker in die Gesellschaft oder auch in die Wirtschaft bringen, dann bin ich total zuversichtlich.
00:33:01: Und das würde ich sagen, da gebe ich die Rechtskommunikation.
00:33:06: Das müssen wir besprechen und da müssen wir ins Netzwerken kommen und ins Miteinander irgendwie gestalten.
00:33:13: Wie leicht fällt es dir, neue Wege zu gehen und deine bisherige Arbeitsweise zu hinterfragen?
00:33:19: Möchtest du alleine oder mit anderen das Leben der Menschen um euch herum besser machen?
00:33:24: Hast du Fragen dazu?
00:33:25: wie du oder ihr euer Vorhaben stabilisieren und finanzieren könnt.
00:33:29: Dann schreib eine Mail an beratung.sigusa.de.
00:33:33: Wir unterstützen dich gerne und kostenlos.
00:33:35: Wenn du mehr über Sigusa wissen willst, schau doch mal auf Sigusa.de vorbei oder folge Sigun-Netzwerksachsen-Anhalt bei Instagram bzw.
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