SIGUSA redet mit Marcel Sitz Teil 1
Shownotes
Brauchst du Unterstützung bei deiner gemeinwohlorientierten Gründung? Dann schreib uns an beratung@sigusa.de!
Hoffmann und Partner findest du hier:
https://www.hoffmann-und-partner.de/
https://www.instagram.com/hoffmannundpartner/
SIGUSA findest du hier:
https://sigusa.de/
https://www.linkedin.com/company/106839308
https://www.instagram.com/sigunetzwerksachsenanhalt/
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen bei Sigusa.
00:00:03: redet mit.
00:00:05: Ich bin Jan Wagner und rede in diesem Podcast mit Menschen über soziale Innovation, gemeinwollorientierte Unternehmen und Sachsen-Anhalt.
00:00:14: Wenn du mehr über Sigusa wissen willst, schau doch mal auf sigusa.de vorbei oder Folge Sigun-Netzwerk Sachsen-Anhalt bei Instagram bzw.
00:00:22: Sigusa bei LinkedIn.
00:00:25: In dieser und der kommenden Folge spreche ich mit Marcel Sitz.
00:00:29: Er ist Gründungsberater bei dem Beratungsinstitut Hoffmann und Partner, welches Sigusa mit ins Leben gerufen hat.
00:00:36: Heute geht es unter anderem darum, weshalb Menschen auf die Idee kommen zu gründen und was dann eine erfolgreiche Gründung ausmacht.
00:00:43: Viel Freude beim Zuhören.
00:00:46: Marcel, stelle dich doch gerne mal zum Start vor.
00:00:48: Sag mal, wer bist du und in welcher Rolle du heute so hier bist?
00:00:51: Okay, also mein Name ist Marcel Sitz.
00:00:54: Ich arbeite für Hoffmann und Partner.
00:00:56: Ich bin hier in die Erwachsenenbildung reingekommen als Quereinsteiger, ursprünglich hatte ich Germanistik und Philosophie studiert, wollte dann gerne arbeiten und was Sinnvolles tun und habe erst mal angefangen Syrer in Deutsch zu unterrichten und darüber bin ich dann auch in die Coaching-Geschichte reingekommen.
00:01:20: Germanistik und Deutsch, ich hatte auch gesehen irgendwie so Philosophie, Germanistik, Deutsch, Studium, auch spannend.
00:01:27: Hast du da irgendwas noch, was du heute davon anwendest?
00:01:30: Oder ist das mehr so ein allgemeines Gefühl für Sprach?
00:01:34: Oder was würdest du sagen, hast du davon noch mitgenommen bis heute?
00:01:37: Ich würde sagen, dass ich im Studium das Rüstzeug für ziemlich alles, was ich hier mache, schon gekriegt habe.
00:01:42: Also methodisch ganz klar, wie ich wissen überhaupt aufbaue, wie ich wissen schnell verarbeite und vielleicht auch transferiere, so dass ich es weitergeben kann.
00:01:51: Das ist ein wichtiger Punkt eher so an überhaupt geistes wissenschaftlichen Skills, die Philosophie.
00:01:56: hilft mir oftmals, so einen Überblick zu bekommen über Situation oder über Konstellation, seines jetzt soziale oder auch unternehmerische, die... Die Leute, die herkommen, stecken oftmals tief in ihrem Problem drin und es ist ganz gut, wenn man von außen eben nicht nur was sagt, sondern vielleicht auch so diesen analytischen Blick hat und dieser analytische Blick.
00:02:23: Das ist was, was man in der Philosophie sehr stark lernt, wenn man sich sehr stark mit Theorien auseinandersetzt.
00:02:28: Und natürlich Sprache ist ein großes Thema, sie sprachlich auszudrücken, ob schriftlich oder mündlich hilft natürlich bei einer Tätigkeit mit Menschen.
00:02:37: Du
00:02:38: hast gerade gesagt, hier kannst du uns ein bisschen erzählen, wo wir hier sind und was ihr hier so macht?
00:02:43: Also genau, wir sitzen in meinem Büro bei Hoffmann und Partner.
00:02:46: Wie gesagt, seit dem Jahr zwei Tausend Achtzehn, nach dem Coaching ging es in den Existenzgründerbereich und das ist genau das, was Hoffmann und Partner als ureigens das Ziel hat, nämlich Gründer zu beraten, Gründer zu begleiten auf dem Weg hin zu erfolgreichen Unternehmungen.
00:03:04: Und das macht... ... hoffen meine Partner schon sehr lange ... ... und ich jetzt eben auch schon seit fünf Jahren.
00:03:10: Weshalb bist du da gelandet ... ... in so einer beratenden Tätigkeit für Gründungen ... ... klingt ja auch immer erst mal nach Wirtschaft und so.
00:03:18: Ja, das ist schon erzählt, dass du aus einer ganz anderen Richtung kommst.
00:03:20: Weshalb hier gelandet so?
00:03:22: Na ja, das ist ganz spannend.
00:03:24: Ich habe mir heute Morgen auf dem Weg her tatsächlich diese Frage gestellt.
00:03:28: Wie kommt es eigentlich?
00:03:30: Ich glaube, dass gerade diese BWL Perspektive, die wir oft in der klassischen Unternehmensberatung haben.
00:03:36: Dies vollkommen legitim.
00:03:38: allerdings klammert die eins aus was bei gründung und vielleicht wenn wir später auch auf sie guße kommen bei gemeinwohre orientierten gründung wichtig ist nämlich diesen menschlichen faktor.
00:03:47: warum mache ich das?
00:03:48: was habe ich eigentlich für ziele für grunde motivation und diesen blick und diesen empathischen blick auch und dann aber vielleicht auch die fähigkeit.
00:03:58: die Leute nicht nur mit Vertrauen aufzunehmen, sondern auch ein Stück weit zu begleiten dahingehend, dass sie sich professionalisieren und besser darauf vorbereiten und mehr darüber lernen wollen und nicht gleich sagen, wirtschaft, zahlen, das geht mir alles soweit.
00:04:11: Ich glaube, da bin ich ganz gut in diese Schnittstelle reingewachsen, in dieses vermittelende zwischen zwei Welten, sag ich mal, zwischen Wirtschaft und vielleicht ... menschlichen, zwischen Wirtschaft und vielleicht auch Wertorientierung.
00:04:23: Und genau, deswegen macht mir das auch Spaß.
00:04:25: Ich sitze auch manchmal hier und sage, ja, ich bin derjenige, der eigentlich überhaupt nicht was mit Wirtschaft machen wollte.
00:04:31: Und jetzt hier genau an dieser Schnittstelle sitzt, weil ich glaube, dass ich perfekt dafür geeignet bin wegen der Perspektive.
00:04:36: Woher kommt dein Wirtschaftswissen dann?
00:04:38: Hast du das mal irgendwie ausprobiert oder nochmal irgendwie eine Zusatzausbildung gemacht?
00:04:41: oder woher kommt so dieses ganze Wirtschaftswissen?
00:04:43: ...
00:04:44: ist im Wesentlichen ... ... autodidaktisches ... ... Erarbeiten und Interesse.
00:04:49: Also es ist schon so, dass ich auch im ... ... schon in der Schulzeit, ich hatte ... ... Wirtschaft recht, glaube ich, ... ... ab der siebten Klasse, ... ... war da relativ gut, ... ... habe auch die mündliche Prüfung ... ... in Wirtschaft recht gemacht ... ... und habe auch darüber nachgedacht, ... ... Volkswirtschaftslehre zu studieren, ... ... davon wurde mir dann abgeraten, weil ich ... Und es gebe ich auch offen zu, eine falsche Vorstellung von VWL hatte.
00:05:06: Ich dachte, das sei wie BWL nur cool.
00:05:09: Das ist aber leider ja was ganz anderes.
00:05:13: Und BWL bekam für mich nie in Frage schon allein, da das Klischee so ist.
00:05:17: Und das ist ja auch bis heute so, dass man sagt, okay, wenn du nicht weiß, was du studierst, studierst du BWL.
00:05:24: Das Interesse ist immer geblieben, auch über Medienberichterstattung.
00:05:28: Das interessiert mich einfach, wie entwickeln sich Unternehmen.
00:05:31: Und ich habe schnell gelernt, dass neben diesen Kennzahlen, an die ich mich natürlich auch gewöhnt habe, aber diese Aspekt von Schaffen, auch... Menschlichem in der Wirtschaft ein großer Faktor ist und dass meine empathischen Fähigkeiten und meine analytischen Fähigkeiten auch dafür relativ gut geeignet sind.
00:05:53: Es gibt dieses schöne Zitat, if you don't know people, you don't know business.
00:05:57: und das ist so ein Leitsatz für mich geworden.
00:06:00: Wenn jetzt jemand von außen irgendwie sagen wir mal einfach nur Arbeitnehmer, Arbeitnehmerin ist in einem Unternehmen, von mir ist auch sogar ein Unternehmen mit einem relativ großen Zahlen, Wirtschaftsschwerpunkt und so.
00:06:14: Das ist ja immer noch was anderes als so Gründung.
00:06:17: Kannst du werden ein bisschen erklären, was ist denn überhaupt Gründen, das gerade so das Thema Schaffen angesprochen, was ist Gründen für dich?
00:06:26: Also Gründen ist tatsächlich auf eigene Verantwortung etwas aufbauen, das am Ende für einen selbst, für den Gründer wirtschaftlichen Ertrag oder zumindest die Überlebensfähigkeit, die finanzielle Überlebensfähigkeit sichert.
00:06:43: Und dazu im besten Falle noch ein Mehrwert für zumindest mal die Kunden und vielleicht sogar noch darüber hinaus schafft.
00:06:51: Ich glaube, dass dieses schöpferische steht tatsächlich im Mittelpunkt in Verbindung mit, ich möchte davon aber auch leben können.
00:07:01: Was ist, wo würdest du sagen, kommen die meisten her, kommen die aus diesem, ich möchte was für mich schaffen?
00:07:07: oder kommen die aus dem Hauptsache, also aus der Verantwortung?
00:07:09: eher oder was ist so das Typische, was die Gründerinnen motiviert?
00:07:13: Also die wesentliche Gründungsmotivation ist etwas zu machen, das meinen Kompetenzen entspricht und es auf eigene Verantwortung in den eigener Gestaltung zu machen.
00:07:27: Ich hatte neulich eine Veranstaltung zum Thema Unternehmensnachfolge.
00:07:32: In Neustadt sehr hochkarätig besetzt.
00:07:34: Das waren aus der Politik, aus den Kammern Leute da.
00:07:37: Alles sehr, sehr viel wissen, was dabei aber immer ein bisschen untergeht und was eben genau auch auf deine Frage hinzieht, ist, die Leute wollen keinen... Unternehmen übernehmen, warum nicht, weil sie dann nichts Neues aufbauen, sondern einfach nur fortsetzen, was vorher jemand schon aufgebaut hat.
00:07:53: Vielleicht ist es einfacher, vielleicht ist es erfolgreicher, es ist auch teurer in der Regel, aber es nimmt mir genau das weg, was ich eigentlich möchte, wenn ich über eine Selbstständigkeit nachdenke, nämlich eigene freie Entscheidungen.
00:08:06: Ist das dann der Unterschied zum Investieren?
00:08:10: Weil ich meine Frage wäre auch, warum jetzt diesen ganzen Aufwand und das ganze Risiko und diese ganze Dinge, warum nimmt man nicht immer eine Übernahme?
00:08:18: Warum investiert man nicht einfach in eine Firma, die es schon gibt und sagt, Leute, kann ich mit einsteigen oder so?
00:08:25: Warum, woran liegt das?
00:08:27: Also Existenzgründer sind ja in der Regel... Genau auf der anderen Seite der Skala, dass sie eigentlich Materie erst mal wenig bis gar nichts haben.
00:08:35: Was oftmals natürlich auch ein Problem ist und auch in der Risikoanalyse eine Rolle spielt.
00:08:40: Aber sie haben sich selbst, sie haben ihren Marktwert mit ihrer Kompetenz.
00:08:45: Deswegen sind auch die meisten Gründungen in Deutschland heutzutage nicht mehr mit Ladengeschäften, sondern auf einer frei beruflichen, auf jeden Fall dienstleistungsebene.
00:08:57: Manchmal auch.
00:08:58: gewerblich, aber dann trotzdem häufig Dienstleistung, weil ich dort im Wesentlichen meine Kompetenz nehme und die verkaufe.
00:09:05: Und das Risiko ist dabei natürlich geringer, als wenn ich einen Laden anmiete, den Vollkommen ausstattet und so weiter.
00:09:11: Das heißt, wir gehen auch aus von der Situation.
00:09:13: Ich habe wenig.
00:09:14: Ich möchte aber das, was ich an Kompetenz mitbringe, so einsetzen, dass mir niemand anderes sagt, auch nur Motivation, mein eigener Chef sein.
00:09:24: Niemand anderes soll mir sagen, mach das oder mach das.
00:09:27: Also die Leute wollen diese Gestaltungsfreiheit haben und eben überhaupt erst mal zwei Füße auf die Erde kriegen, indem sie das, was sie können, verkaufen.
00:09:37: Und würdest du sagen, die meisten Leute nehmen, investieren jetzt nicht in sowas wie ein Ladenwert, niederischfällig, das andere wäre vielleicht eine Firma, eine Produktionsstätte oder sowas, weil die gar nicht auf die Idee kommen oder weil sie in das Risiko zu groß ist oder weil sie ... weil sie das völlig überfordert, weil es zu große Zahlen sind oder weil es zu viel Mathe dann auf einmal reinkommt.
00:09:58: Oder was würdest du sagen, ist der Grund, warum dann so diese einfach mal die einfache kleine Variante, die aber auch natürlich in den Potential vielleicht ein bisschen beschränkt ist, weil am Ende kann ich nur meine vierzehnzehn Stunden am Tag verkaufen.
00:10:11: Das ist eine gute Frage, über die ich auch schon oft nachgedacht habe.
00:10:14: Ich glaube, im Wesentlichen ist es tatsächlich die Überforderung, also beziehungsweise auch die Angst vor dem Risiko, dass da ja plötzlich mit... Summen handiert wird, die im sechs siebenstelligen Bereich liegen.
00:10:26: Dazu vielleicht zur Einordnung, dass was hier machen, geht selten in den siebenstelligen Bereichen in Investitionen.
00:10:32: Schon sechsstellige Investitionen, Anfangsinvestitionen sind seltener.
00:10:37: Existenzgründung im Start-up-Bereich, was die Hochschule hier in der Stadt macht, ist sicherlich noch mal eine andere Ebene.
00:10:43: Aber auch was unterscheidet jetzt diese Leute, die sechsstellige Summen am Anfang investieren, die sind in der Regel schon auf einer professionellen Ebene angekommen.
00:10:53: Das heißt, die haben schon in ihrem Beruf eine lange Erfahrung.
00:10:58: Die haben Reputation auch, sind bekannt.
00:11:02: Und sie nehmen ein Geschäftsmodell, von dem sie wissen, dass es funktioniert.
00:11:06: Vielleicht aus dem alten Kontext heraus.
00:11:09: Und wo sie vielleicht trotzdem auch wissen, dass die Nische da ist, dass niemand anders das so gut kann.
00:11:13: Also sie verbinden ihre Kompetenz mit einem Geschäftsmodell, das sich schon als geeignet erwiesen hat.
00:11:21: Nehmen das dann?
00:11:21: Und dann ist es auch in der Regel so, dass eine Bank, wenn sie das sieht, wenn sie das einschätzt, auch eher bereit ist, dafür eine sechsstellige Summe zum Beispiel auch als Kredit zu geben.
00:11:29: Jetzt zwei ganz große Stichworte, die dir jetzt irgendwie gefallen sind, war so Geschäftsmodell und Finanzierung.
00:11:36: Ich verstehe schon sehr gut, warum jemand von außen das sehr einschüchtern findet, wenn er, wenn jemand sagt, hier du musst ein Geschäftsmodell erst mal haben.
00:11:46: Also das ist erstmal ein Wort, das womit wahrscheinlich ganz viel überhaupt nichts anfangen können, sondern die haben eine Idee, aber die haben kein Geschäftsmodell.
00:11:55: Und dann noch zu sagen, ja und das ist dann so gut, dass dir jemand Geld gibt, wo was ja schon kreditaufnehmen, eh schon was, was die meisten Menschen wahrscheinlich jetzt nicht als etwas Positives sehen.
00:12:04: Wie geht man daran, wenn jetzt jemand reinkommt und der eigentlich möchte Person genau das, die möchte den großen Wurf machen, der möchte etwas produzieren vielleicht, deswegen muss die irgendwo eine Produktionstätte schaffen.
00:12:15: Wie fängt man an mit so einer Person?
00:12:18: Also der Ablauf ist eigentlich relativ gleich, unabhängig davon, wie groß die Idee ist, denn es steht und fällt auch bei der Bewertung durch externe Beurteilung immer mit der Person als solche.
00:12:33: Wie geht sie in die Situation rein?
00:12:35: Was bringt sie mit?
00:12:36: Also man fängt bei dem Unternehmer, der Unternehmerin an.
00:12:39: Gründerperson und schaut auf die Kompetenzen, auf die Erfahrungen.
00:12:44: Und anhand dessen kann man ja schon relativ gut einschätzen.
00:12:49: Trau ich der Person das zu oder trau ich das nicht zu.
00:12:51: Das ist ähnlich wie bei einem Bewerbungsgespräch.
00:12:53: Also wenn man Personal sucht, dann schaut man ja auch erstmal auf den Lebenslauf, auf die harten Fakten.
00:12:59: Und wenn man sagt, das passt einigermaßen, ja irgendwie stimmen die Kompetenzen oder die erworbenen Qualifikationen mit dem überein, was ich möchte.
00:13:07: Dann widme ich mich der Person und schaue an, ob die zu mir passt, zu den Zielen, die ich definiere, passt und so weiter.
00:13:17: Und das Ganze ist bei einer Gründung analog nur, dass ich das mit mir selbst machen muss bzw.
00:13:24: hier im Coaching ist.
00:13:27: Es ist dann so, dass ich quasi die Rolle des Personalers für diese Gründungsideen ein Stück weit übernehme.
00:13:32: Ohne die Verantwortung natürlich, die der Personaler hätte.
00:13:35: Denn es ist ja nicht mein Unternehmen.
00:13:38: Weshalb kommen die Leute überhaupt dann zu euch?
00:13:40: Wenn das jetzt, sagen wir mal, quasi eine Instanz noch mehr ist, bei der ich mich bewerben muss, sozusagen.
00:13:45: Also wenn ich in Prüfungssituationen komme, wollen die geprüft werden?
00:13:48: Oder kommen die eigentlich wegen was anderem und ihr dürft sozusagen die prüfen?
00:13:52: Oder weswegen kommen die Leute überhaupt zu euch?
00:13:53: Also das ist das Unterschied.
00:13:54: Es gibt tatsächlich die Leute, die hier sitzen und sagen, ja komm, fordere mich heraus.
00:13:59: Nimm das auseinander.
00:14:00: Ich brauche das.
00:14:02: Die dann auch ganz positiv zum Beispiel auf meinen Coaching-Style reagieren, weil ich das durchaus mache.
00:14:08: Ich challenge die Leute, ich spiel hier den Advocato Stiaboli und sage eben Sachen, die ihn vielleicht Freunde oder Familie oder Verwandtschaft nicht direkt ins Gesicht sagen würde.
00:14:18: Also das ist eine große Rolle und viele Leute nehmen das positiv auf.
00:14:21: Natürlich nicht alle.
00:14:23: Es gibt einige, die sind sogar eher eingeschüchtert und müssen quasi bei jedem Schritt eher noch ein Stück weit aktiviert werden.
00:14:33: Und damit muss man dann natürlich auch anders umgehen.
00:14:35: Aber auch die kommen hierher, weil sie natürlich dann trotzdem das Versprechen haben, in der Begleitung Dinge zu lernen, die sie noch nicht können.
00:14:44: Also Kompetenzen aufzubauen, unternehmerische, vor allen Dingen auch betriebswirtschaftliche Kompetenzen.
00:14:49: Und uns als ... Rückenleckung auch ein Stück weit zu haben, denn wir übernehmen natürlich schon viel Verantwortung jetzt nicht.
00:14:57: Am Ende schreibt dann niemand, hofft man einen Partner drunter, sondern das ist dein Unternehmen, aber sei es irgendwie die Auseinandersetzung mit Buchhaltung, sei es die Auseinandersetzung mit den Steuern, sei es aber eben auch das Validieren einer Marketing-Idee, dass ich überhaupt jemanden habe, dem ich das erzählen kann und der nicht sagt, juhu super, weil mein Freund ist oder, was auch leider in Deutschland ja ein großes Thema ist, Hast du dir das gut überlegt, würdest du das nicht lieber lassen und dir eine Arbeit suchen?
00:15:25: Mach doch lieber was richtiges, sondern der eben dazwischen ist.
00:15:29: Professionell im Wissen, aber vor allen Dingen mit dem Ziel gut zu unterstützen, damit es voran gehen kann, wenn derjenige möchte.
00:15:39: Und gibt es Leute bei denen du auch sagst, also bei denen du das dann bist, wo du so vielleicht sagst?
00:15:45: lasst das mal lieber sein.
00:15:46: das ist das.
00:15:46: also wenn jemand sagt ich möchte zur nächsten bank also gut die bank würde wahrscheinlich nicht wenn es eine schnappside ist nicht nicht irgendwie den sechstelligen betrag direkt geben und dann verschuldet sich die person aus leben.
00:15:55: aber gibt es leute wo du auch sagst du die muss ich eigentlich davon abhalten das umzusetzen?
00:16:00: oder sagst du bei allen nehme prob ich gebe mein bestes um die irgendwie dahin zu begleiten.
00:16:05: das ist eine spannende sache und es ist auch Teil eines aushandlungsprozesses so lange ich das hier mache.
00:16:12: ich würde sagen Es kam vor, aber es ist höchst selten, dass ich derjenige bin, der dann auch wirklich sagt Stop.
00:16:19: Wir haben dafür hier intern auch so ein kleines Schlagwort.
00:16:22: Im Analog zu unserem Projektnamen heißt es dann Stop Now.
00:16:26: Also das ist schon ein Thema.
00:16:28: Aber
00:16:30: dabei ist es so, dass wir versuchen, die Teilnehmerinnen unseres Coachings oder der Kurse ins Bild so zu setzen, dass die selber aus sich heraus sagen kann.
00:16:40: Jetzt habe ich verstanden, ich bin noch nicht soweit.
00:16:43: Weil diese Erkenntnis, ich schätze, dass jetzt so ein natürlich wesentlich wichtiger ist und besser ist, als wenn ich mich hinstelle und sage, als weißer Zisman zu einer jungen Frau mit Anfang zwanzig, die vielleicht irgendwie eine wertorientierte Gründung hat, die aber erst mal finanziell nicht abgesichert ist.
00:17:02: Ne, das solltest du nicht machen.
00:17:03: Das ist ja, also es ist nicht nur ... Gesellschaftlich problematisch, sondern es ist auch aus meiner Rolle heraus problematisch.
00:17:10: Als Coach sollte ich die Leute dazu befähigen, selber einschätzen zu können, ob das eine gute Idee ist oder nicht.
00:17:16: Und
00:17:16: insofern bewährte selten, aber es kommt vor.
00:17:23: Dann ist es aber immer kritisch.
00:17:25: Gibt es eine typische Gründerin?
00:17:26: Gibt es einen typischen Gründer, der bei euch hier reinkommt?
00:17:29: Also wir haben natürlich eine sehr starke Ausrichtung auf die Kreativen.
00:17:35: Und damit eben auch auf Sozial- und Wertorientiert, was einer der Gründe ist, warum wir in Sigusa dabei sind.
00:17:42: Also ich würde sagen, typisch gründungsinteressierte Personen ist bei uns erweiblich.
00:17:49: Also entgegen dem bundesweiten Trend oder dem Trend over all, wo Gründungen von Frauen ja nur ca.
00:17:57: dreißig Prozent ausmachen, sagen nur ein Drittel, sind es bei uns die Hälfte bis zwei Drittel.
00:18:04: Das ist schon augenfällig, dass sehr viele Frauen zu uns kommen.
00:18:07: Dazu Frauen und Männer im Alter zwischen dreißig und vierzig in der Regel.
00:18:16: Wenn dann eher jünger, älter ist, ist seltener, gibt es aber auch, wir hatten auch schon sechszigjährige mehrere hier sitzen.
00:18:26: Meistens, weil wir von schon Übergrundungsmotivation geredet haben, sind es Leute, die aus sich selbst intrinsisch motiviert sind, das zu tun, weil sie ... Gestaltungswillen haben, ... ... eigener Chef sein wollen, ... ... oder ... ... ein Ex-Negative, ... ... weil sie ... ... nie wieder ... ... in ihrem Beruf arbeiten wollen.
00:18:44: Ich wollte
00:18:44: grad fragen, ... ... wenn die drei bis vierzig sind, ... ... dann haben die ja wahrscheinlich ... ... schon mal ein paar Jahre Berufsleben hinter sich, ... ... kommen die dann wegen ... ... negative Erfahrungen, ... ... oder haben die gesehen, ... ... oder ich habe jetzt quasi, ... ... ich möchte das, was mein Chef ... ... in meinen Chef gemacht hat, ... ... ich möchte jetzt auch mal unternehmen gründen, ... ... oder sind es eher die Erfahrungen von ... ... okay, ich muss noch mal raus da, ... ... oder sind die eher inspiriert, ... ... also was, was, was ... ... trippt, was treibt ihr eher um?
00:19:03: Also Inspiration kommt vor, aber das ist meistens Inspiration auf einer fachlich-sachlichen Ebene oder ein Netzwerk.
00:19:08: Also so, dass man eine Community hat, wo Leute irgendwie ähnlich denken oder dass man für sich fachlich herausgefunden hat, was einem Spaß macht und dann will man das machen.
00:19:17: Was selten ist, ist, dass sie durch irgendwie unternehmerische oder durch ein Vorbild inspiriert sind.
00:19:25: Also ich stelle regelmäßig die Frage im Kurs, wer der Teilnehmer ... ... ein Vorbild hat oder einen Role Model benennen könnte für Unternehmerisches tun.
00:19:38: Und habe dann immer so eine schöne Grafik mit Bildchen von irgendwie den dreißig erfolgreichsten Unternehmerinnen der Welt.
00:19:44: Da ist eine Frau dabei, ich glaube es ist kosmetik und neune zwanzig Männer.
00:19:50: Und dann gucken mich natürlich alle immer an wie ein Auto und gleichzeitig ist es so, dass niemand sagen kann, den und dem finde ich gut.
00:19:57: Wobei niemand stimmt nicht, ab und zu kommt jemand und dann sagt ja Elon Musk.
00:20:00: Also das passiert immer noch, auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch
00:20:16: in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr.
00:20:27: Und was, dann kommen die rein und haben dann irgendwie eine Idee, sage ich jetzt mal.
00:20:31: Und dann kommt da irgendwie am Ende irgendwo ein Geschäftsmodell raus.
00:20:35: Was würdest du sagen, was macht ein gutes Geschäftsmodell aus?
00:20:39: Also Erfolgsfaktoren für ein Geschäftsmodell, das ist schwierig.
00:20:43: Das kommt sehr auf die Branche an, aber es ist auf jeden Fall wichtig, dass man sich mit seinen Kunden auseinandersetzt.
00:20:48: Dass das Leerbruch wissen.
00:20:52: Wenn ich eine Idee habe, ich kann etwas oder ich habe da so ein Produkt.
00:20:55: ... dann muss die erste Frage immer nicht sein.
00:20:59: Ja, wo biete ich das als erstes an?
00:21:01: im Sinne von ... ... kenne ich irgendwie einen Supermarkt, wo ich das hinstellen kann, sondern ... ... wer soll das überhaupt kaufen?
00:21:06: Warum soll der das kaufen?
00:21:08: Also ... ... diese Kundenzentriertheit, der wer, der nutzen ... ... das ist was ganz Zentrales und ... ... dann davon ausgehend, dann die Frage ... ... ja, okay, auf welchen Kanälen ... ... könnte ich das denn dann machen?
00:21:20: Wie kann ich den da erreichen?
00:21:21: Also das klassische Business Model ... ... kennt es, wo man dann diese verschiedenen ... ... Kategorien hat, bis hinzu und es ist lustig, ... ... weil das steht da auch so unten in der ... ... Abrechnung.
00:21:30: Na ja, was kostet mich das denn im Monat ... ... und mit welchem Ertrag kann ich rechnen?
00:21:33: Also schon im ersten Schritt muss ich ... ... drüber nachdenken, geht das finanziell?
00:21:38: ... kann ich das umsetzen.
00:21:40: Es ist eigentlich eine sehr komplexe Geschichte, ... ... so ein Geschäftsmodell zu modulieren.
00:21:44: Wahrscheinlich
00:21:44: werden die wenigsten, ...
00:21:45: ...
00:21:46: außer sie haben irgendeine krasse Vorbildungsdimmer, ... ... Gründen oder Wirtschaften, ... ... werden die wenigsten wahrscheinlich genau ... ... diese Frage beantworten können, oder?
00:21:53: Also dieses, wie, mit welchem ... ... Output rechn ich da, welches Geld soll da im Ende rumkommen, ... ... wie könnte der Cashflow aussehen ... ... und auf der anderen Seite, wie könnte der Cashflow ... ... also sowohl rein als auch raus, wie könnte das aussehen?
00:22:06: macht ihr an der Stelle einen Stopp und sagt jetzt machen wir erstmal eine kleine BWL-Schulung, dass wir das lernen?
00:22:10: oder wann kommt die Leute an den Punkt an wo sie tatsächlich über so was nachdenken?
00:22:16: Das ist eine lustige Sache, weil tatsächlich, ich glaube, ein wesentlicher Unterschied zu der klassischen Unternehmensberatung ist, dass wir nicht davon ausgehen, dass unsere Kunden informiert sind.
00:22:30: Was nicht schlimm ist, ist nicht so, dass ich das bewährt und sage... Sind die doof?
00:22:34: Nee, das war bisher einfach nicht relevant für die.
00:22:37: Und um es jetzt relevant für sie zu machen, setze ich mich aber nicht hin und halte Vorlesungen.
00:22:41: Das könnte ich, würde mir wahrscheinlich sogar Spaß machen.
00:22:43: Ich rede ja sehr gerne.
00:22:44: Aber was ich versuche ist, ihnen über angewandtes Wissen, über pragmatische Entscheidungen, die ich ihm vor Augen führe, über Anekdoten vor Augen zu führen, was relevant sein könnte beziehungsweise wo ich in meiner Erfahrung die Relevanz dessen schon gesehen habe.
00:23:02: Und dann fängt das Denken an und dann kommt das von ganz automatisch so, dass selten jemand am Ende so ein fertiges Business Model aufschreiben kann.
00:23:10: Aber sie haben es gemacht.
00:23:12: Sie sind einmal mit mir da durchgegangen und ich glaube, das ist wesentlich wichtiger.
00:23:16: So wie Kinder eine Sprache lernen.
00:23:19: So unterrichten wir Marketing oder hoch.
00:23:23: ... Business-Model überhaupt.
00:23:25: Wie viele Leute prozent sind immer ... ... steigen an der Stelle aus, weil sie sagen, ... ... so möchte ich gar nicht nachdenken, ... ... so möchte ich gar nicht denken?
00:23:34: Ich glaube, wenn ich das Business-Model-Candice ... ... so unterrichten würde ... ... und sagen würde so, ... ... das ist jetzt das Business-Model-Candice, ... ... hier geht es um den Cashflow, ... ... hier geht es um keine Ahnung, ... ... die Sekundärnutzung und so weiter, ... ... also wenn ich diesen ganzen Marketing, ... ... das mache ich schon auch, ... ... aber nicht so stark.
00:23:51: Wenn ich das durchziehen würde, wahrscheinlich achtzig Prozent, da ich aber genau das eben nicht mache, sondern weiß.
00:23:59: Ich kann die damit in Berührung bringen.
00:24:00: Ich kann Ihnen das mal vorschädeln und dann setzen wir uns aber hier hin und ich stelle einfach harmlose Fragen.
00:24:06: Und diese harmlosen Fragen ergeben am Ende ein Bild, das deklamiere ich nochmal.
00:24:12: Ich erzähle Ihnen, was ich verstanden habe, was Sie machen wollen.
00:24:14: Sie sagen ja oder nein.
00:24:16: Wir passen es vielleicht nochmal an.
00:24:18: Und dann haben wir quasi zusammen eine Skizze dessen erstellt, was sie machen können.
00:24:22: Und damit sind die meisten fein.
00:24:25: Damit steigen hier neunzig Prozent nicht aus.
00:24:29: Also es gibt immer noch Leute, die aussteigen.
00:24:31: Das ist dann aber in der Regel aus anderen Gründen.
00:24:34: Da gibt es dann nicht um das Geschäftsmodell oder um Wirtschaft.
00:24:37: Zu welchem Zeitpunkt, also sagen wir mal, die Leute brauchen eine Form von Finanzierung, weil sie jetzt nicht einfach... ... eine Dienstleistung anbieten und irgendwie das Gefühl haben, ... ... sie können erst mal, ... ... sie haben vielleicht ein Partner oder ein Partner, ... ... da ist sie erst mal die nächsten Jahre ... ... irgendwie durchfinanziert oder so, ... ... sondern sagen wir mal, ... ... die brauchen dann irgendeine Form von Finanzierung.
00:24:53: Wie lange dauert das, ... ... bis man von der ersten Idee an so ein Punkt, ... ... das wo ihr sagt, ... ... so damit lohnt es sich jetzt mal anzurufen bei ... ... Bank Eclipse Y und mal so einen Termin zu machen?
00:25:04: Also das kann ich auch relativ klar terminieren, ... ... das ist der Moment, an dem die Leute ... ... auch in meinem Coaching ... ... zu Frau Mattschonscheck gehen, ... ... also wo ich sie weiter quasi ... ... zur Betriebswirtschaft schicke, ... ... danach, wenn sie mit ... ... Frau Mattschonscheck geredet haben, ... ... dann sind sie in der Regel fertig dafür, ... ... auch mit einer Bank zu reden, ... ... denn dann haben sie von mir ... ... das Rüstzeug gekriegt, ... ... ihr Unternehmen ... ... darzustellen, ... ... mit Geschäftsmodell, ... ... mit ihnen als Unternehmerpersönlichkeit, ... ... mit der Organisation, die ... ... sie planen was.
00:25:35: ... je nach Geschäftsmodell halt größer oder kleiner sein können.
00:25:39: Und das ist schon mal ein guter Anfang, ... ... denn die meisten Banken ... ... wollen nicht im ersten Schritt, ... ... dass man da hingeht und die Branche ... ... und ein Marktpotenziale definiert, ... ... sondern für Gründer ist erst mal wichtig.
00:25:51: Wer bin ich?
00:25:52: Was kann ich?
00:25:53: Vielleicht besser als andere?
00:25:54: Wofür ist das Nutze?
00:25:55: Und wie sehen die Zahlen aus, ... ... die ich mir vorstelle?
00:25:57: Das hat auch die Persönlichkeit zählt, ... ... auch für die Banken.
00:25:59: Ja,
00:26:00: auf jeden Fall.
00:26:01: ... gibt es ein gutes Beispiel, eine Gründerin, die, wie ich das vorhin schon gesagt hatte, ... ... zehn, fünfzehn Jahre in Angestellter Position, genau das gemacht hat ... ... und letztendlich auch den Wirtschaftszweig ... ... in dem Unternehmen aufgebaut hat ... ... und damit dann aus dem Unternehmen rausgegangen ist.
00:26:21: Einfach nur, weil sie das war, die das alles aufgebaut hat, ... ... weil die Bank sofort gesagt
00:26:25: hat.
00:26:25: Ja klar, ne?
00:26:26: Sechstellige Summe.
00:26:27: Ja, wir müssen eigentlich bewiesen, dass sie schon kann.
00:26:28: Ja, sie kann
00:26:29: das.
00:26:29: Das war alles schwarz auf weiß nachvollziehbar.
00:26:32: Und das war eine Hausbank, die einfach gesagt hat, das war hunderttausend mein Gott.
00:26:36: Da ging es um das Chartern von Luxus, Kreuzfahrt, Yachten, für zwei Jahre.
00:26:45: Also im Jahr zweiundzwanzig hat sie die für vierundzwanzig bestellt und brauchte da das Geld.
00:26:50: Da war noch gar nichts da.
00:26:52: Und trotzdem hat die Bank gesagt, na machen wir das, wir wissen ja, sie kriegen das Boot voll.
00:26:56: Das wissen wir schon.
00:26:58: Also genau, und da hängt es natürlich sehr stark an der Person, wobei da Personen und Geschäftsmodelle auch einfach nicht mehr so zu trennen sind.
00:27:04: Das ist dann oftmals so, dass...
00:27:07: Gibt es an Bayes zu bestimmten Personen, wenn es heißt, die Gründerpersönlichkeit, die da ankommt?
00:27:12: Gibt es, würdest du sagen, ist da der Elon Musk-Typ irgendwie, über den sie Bank freut oder sagt die Bank eher, boah, lieber nicht.
00:27:18: Das ist uns, das ist uns alles viel zu viel geredet, zu wenig dahinter.
00:27:22: Wir hätten gern eher die Leute, die eben... vielleicht still und leise sind, aber wo die eine gute Excel-Tabelle gepflegt haben.
00:27:28: Was ist so etwas, wo man sagen würde, die Persönlichkeit an das sehen die Banken gerne?
00:27:33: Wirtschaftswissen, also schon auch am besten mit Qualifizierung in die Richtung, dass man das nachweisen kann, ob das jetzt ein BWL-Studium oder ein MBA oder sowas sein muss.
00:27:42: Das nicht unbedingt, aber wenn ich zeigen kann, dass ich in gehobener Position gearbeitet habe und Personal oder Budget Verantwortung hatte, dann signalisiert das schon was.
00:27:53: oder bei Handwerkern ist natürlich der Meisterkurs also bei vielen Gewerken ist es ja obligatorisch, aber das hat eben auch was mit der Qualifikation in Bezug auf dieses wirtschaftliche zu tun.
00:28:05: Also der Unternehmer, die Unternehmerin, die Zahlen versteht und grundsätzlich weiß, was sie da tut, ist ganz wichtig und dann natürlich auch die Ausstrahlung.
00:28:14: Also dem Bei ist, dass sich da eher irgendwie diese Leute, die eher Business angezogen sind und auch vielleicht mehr einfach in einer gehoberen, gehoberneren Klasse zugehörig.
00:28:31: Ich glaube schon, dass das so ist.
00:28:33: Ich würde eher negativen sagen, dass es relativ schwer ist, wenn man migrantisch ist, überhaupt Kredite zu kriegen, selbst wenn da keine rechtlichen Hürden.
00:28:42: Oft besteht das Problem, dass die nur drei Jahre in Deutschland sind und keine Bank sagt, okay, oder ... Man weiß nur, dass sie mindestens mal noch drei Jahre da sind.
00:28:51: Und dann sagt die Bank natürlich nicht, wir geben dir ein fünf- jahres Kredit.
00:28:55: Und dass natürlich Leute mit kreativen Vorhaben, auch mit sozial orientierten Vorhaben, wir werden ja gleich noch auf das Thema kommen, die haben es deutlich schwerer, schon per se.
00:29:02: Das ist so, wir hatten das heute in der Mittagspause, wenn auf einem Essen draufsteht, dass es vegan ist, unabhängig davon, ob das nicht schon immer vegan war.
00:29:10: Wenn ich's da draufschmecke, weniger gut.
00:29:12: Warum auch immer?
00:29:13: Die Leute haben dann irgendwie so eine, ja, die fühlen sich übervorteilt irgendwie, das fühlt sich nicht.
00:29:19: Was dieses Thema Finanzierung, das bringt ja schon auch immer das Risiko für die Menschen mit.
00:29:26: Bei wie vielen Menschen, also wo müssen die Leute vielleicht auch ein bisschen die Angst davor zu nehmen?
00:29:33: Was würdest du sagen?
00:29:34: Wie viele Menschen geht das wirklich schief, dass die quasi sagen, ich hab das einmal in den Kredit aufgenommen, das geht alles krachen, brennen und ich bin irgendwie auf Jahrzehnte verschuldet.
00:29:43: Warum ist das so ein großes Risiko, wie ich jetzt das mir vielleicht vorstelle?
00:29:48: oder warum nicht?
00:29:50: Also ich würde sagen, es ist kein großes Risiko, und zwar weil Leuten, bei denen diese Gefahr besteht, gerade im Geschäftszusammenhang, da kein Kredit gewährt wird.
00:29:58: Das heißt, die kommen gar nicht in die Situation, das ist auch was, was ein seriöser Banker ... kommunizieren wird.
00:30:04: Der wird sagen, dir den Kredit nicht zu geben, schützt nicht allein uns vor Ausfall, sondern vor allen Dingen auch dich davor, dass du in Aage Probleme bekommst.
00:30:16: Das heißt, wir haben in Deutschland eher eine Investitions ... Feindlich ist es immer so doll, aber so eine kritische Situation, was Investitionen dann geht.
00:30:25: Das hat am Mittwoch Herr Scharshmuth bei dem Termin auch noch mal gesagt, Herr Scharshmuth ist von der IHK.
00:30:33: Banken tun sich sowieso schwer, Geld zu investieren.
00:30:38: Es gibt Geld, aber die Faktoren, die Bedingungen... Die sind sehr, sehr schwer.
00:30:47: Und wir müssen uns ja da auch vor Augen führen, dass wir in Deutschland jetzt auch insgesamt kein investitionsfreundliches Klima haben.
00:30:52: Es ist ja auch nicht so wie in den USA, dass es hier sehr viele Venture-Kapital-Finanzierungen gäbe, wo Leute in Ideen, die sie gut finden, die sie irgendwie pushen wollen, einfach mit ihrem Geld aus ... Lust und Laune reingehen.
00:31:11: Das heißt, Banken sind eigentlich die, die investieren müssen und die tun es nur unter sehr, sehr rigiden Bedingungen.
00:31:19: Du hast jetzt Venture Capital angesprochen, kannst du das kurz erklären?
00:31:22: Venture Capital bedeutet, dass Investoren, einzelne Investoren oder Investorengruppen auch manchmal auch Fonds oder auch staatliche Institutionen, so wie in Sachsen-Anhalt die IMG, Ich glaube, Investitions- und Marketinggesellschaft des Landes heißt nie, die nehmen Geld, dass sie entweder eingesammelt haben oder eben es ist ihr eigenes und schauen nach Teams, nach Start-ups, die sie für vielversprechend halten und geben ihr Geld dort rein, beteiligen sich mit ihrem Geld, um da am Ende Gewinn draus zu ziehen, mit dem hohen Risiko, dass das möglicherweise scheitert.
00:32:03: Ja, also das ist quasi, man versucht ... Ein bisschen wie beim Zocken auf das richtige Pferd zu setzen.
00:32:11: Und dadurch ermöglicht man natürlich Dinge, die so nicht möglich wären.
00:32:15: Warum gehe ich zu... oder wo treffe ich solche Leute?
00:32:18: und sagen wir mal, ich treffe, weiß wo ich durch die Leute treffe.
00:32:21: Wo gehe ich zuerst hin als Gründerin oder als Gründer zur Bank oder zum Venture Capital?
00:32:26: Und wenn ja, warum?
00:32:29: Also, wo treffe ich solche Leute?
00:32:30: Wie gesagt, das ist in Deutschland gar nicht so einfach.
00:32:33: Kommt jetzt so langsam, ja.
00:32:35: Ich habe das daran entdeckt, dass immer mehr Leute von mir wollen, dass ich mit ihnen zusammen.
00:32:39: Pitchdecks er arbeite.
00:32:41: Bis vor drei Jahren wollte niemanden Pitchdeck haben, weil die deutschen Banken das nicht sehen wollen.
00:32:47: Den ist es egal, die wollen den Businessplan, vor allen Dingen den Finanzplan.
00:32:50: Aber bei so einem Venture-Kapitaltreffen ist so ein Pitch Deck, also so zwölf Slides ungefähr.
00:32:54: Ich habe hier an meiner Tafel, sieht man das noch, so die letzte Slide von einem Pitch Deck, das ich letzte Woche besprochen habe.
00:33:03: Die trifft man hier in Deutschland, um darauf noch mal zurückzukommen.
00:33:07: am ehesten eben in solchen Zusammenhängen, wo der Staat sagt, wir wollen, dass es jetzt hier Venture-Kapital gibt.
00:33:13: Die bemühen sich zum einen darum, auch private Investoren zu sammeln, so wie das hier in Sachsen-Anhalt Steffen Ahrens macht, für Impetom, da gibt es dann den Pitch-Stay, dafür laden die Investoren ein.
00:33:25: Also da in so Wettbewerben könnte man sagen oder eben über diese Marketing- und Beteiligungsgesellschaften von der ... Bürgschaftsbank und vom Land Sachsen-Anhalt.
00:33:35: Da gibt es Venture Capital Bestrebungen.
00:33:38: Was jetzt besser ist, ist die Frage.
00:33:41: Ich sag mal, ich glaube Venture Capital spielt immer dann eine Rolle, wenn es um das, was man heutzutage disruptive Technologien nennt.
00:33:50: Also disruptive Innovation, vor allen Dingen im IT-Bereich.
00:33:54: Aber wir haben hier in Sachsen-Anhalt eine starke Biotechnologie.
00:33:57: Wenn da jemand irgendwas hätte, was nicht, einfach nur ... Grundlagenforschung ist, sondern wo man relativ zeitnah ein Anwendungsfall sieht und das ersetzt irgendwas, was jetzt da ist, ist wesentlich günstiger oder wesentlich besser oder oder oder, da ist dann Venture Capital, wo man relativ gut, relativ schnell ein hohes Wachstumspotenzial
00:34:15: ist.
00:34:15: Also wo es das Potenzial gibt, das wird richtig krass groß, wahrscheinlich dann irgendwie immer die Abwägungen gehen.
00:34:20: Je sicherer es ist, desto weniger muss ich quasi abgeben an den, desto weniger prozent, weil quasi Risikoverteilung.
00:34:27: Aber wenn ich was habe, was, wenn man mit einer mittleren Wahrscheinlichkeit okay Gewinne bringt, dann, warum sollte jemand da investieren?
00:34:36: Warum sollte man das Risiko eingehen?
00:34:38: Okay.
00:34:39: Genau.
00:34:39: So ist das grundsätzlich.
00:34:40: Allerdings ändert sich da gerade in Deutschland.
00:34:43: Tatsächlich war es, wie gesagt, das Aufkommen des Pitchtags hier zu landen, dass überall, ja, Von oben, also top down, diese Pitch Days, diese Veranstaltung, diese Wettbewerbe ausgerufen werden, um diese Konkurrenzsituation, um gute Ideen, um Innovationen, um vorankommen, ja, wirtschaftlich, aber ganz ähnlich läuft das ja auch im Sozialen, irgendwie abzubilden und in die Gesellschaft reinzubringen, also ähnlich wie in Amerika schon eigentlich fast immer.
00:35:17: Also da findet gerade ... Auch hier beobachtbar eine Transformation statt, würde ich sagen.
00:35:24: Wodurch kommt die Transformation?
00:35:26: durch, durch die Inspiration oder durch den Bedarf, dass sie mehr Gründungsfreundliche Umgebung brauchen?
00:35:31: oder wodurch kommt diese Transformation?
00:35:33: Ich glaube, dass es tatsächlich so ist, dass die staatlichen Stellen verstanden haben, dass es nicht einfach nur reicht, Geld auszugeben für Gründungsförderung, so wie das Land Sachsen-Einheit das ja auch glücklicherweise macht, sondern dass man eben auch gucken muss, wo das Geld eigentlich hinfließt und was dann damit passiert und damit eben auch Förderung zu bevorzugen, die was bewegt und was verändert und nicht einfach nur immer wieder Geld in die gleichen Töpfe fand.
00:35:58: Ich glaube, das ist das eine und dabei eben auch diese gründungsfreundliche Atmosphäre zu schaffen und Orte zu schaffen, wo Gründung auch als Lebensentwurf gelebt wird.
00:36:11: Was wir immer wieder thematisieren in den Netzwerken ist, und zwar von allen Seiten wird es gesagt, in der Schule spielt Gründung überhaupt keine Rolle.
00:36:20: Ich habe darüber in der Schule nichts gehört, du wahrscheinlich auch nicht.
00:36:23: Ich kenne auch niemanden der in der Schule, was davon gehört hat.
00:36:25: Da gab es vielleicht mal noch so ein Planspiel, Börse hatten wir, wo man so die FAZ vier Wochen gekriegt hat und genau und dann irgendwie Aktien so simuliert hat zu kaufen.
00:36:35: Das war cool, aber das Gleiche mit Gründung, ja, überhaupt das Thema, hey, ich kann Unternehmer werden.
00:36:40: Das ist ein Lebensweg, ja, ist eine Karriere.
00:36:44: Das spielt keine Rolle.
00:36:46: Jetzt lustigerweise habe ich gerade zuerst gedacht, nee, ich habe das in der Schule gar nicht gehabt.
00:36:49: Und dann fiel mir auf, hatte ich doch, wir hatten so ein Gründungsding, wo wir quasi eine Schülerfirma gegründet haben.
00:36:55: Wir haben es, glaube ich, nur überhaupt, also ich habe es damals überhaupt nicht verstanden, was wir eigentlich machen.
00:37:00: Und dann habe ich irgendwann verstanden, dass ich mit vielen Leuten auf der Schule war, die Unternehmens, also die Unternehmerinnen als Eltern hatten und die dadurch relativ schnell auch so gedacht haben.
00:37:11: Und ich bin in Hamburg aufgewachsen und ich habe mich gerade gefragt, wie groß die regionalen Unterschiede sind, dass in bestimmten Bundesländern auch wahrscheinlich ein Ost-West-Thema dieses Sei-Unternehmer auch einfach eine größere Rolle spielt.
00:37:24: Da hast du auf jeden Fall recht.
00:37:26: Ich glaube schon, dass das gerade in der DDR oder in der ehemaligen DDR natürlich noch eine größere Schwierigkeit darstellt, dass vierzig Jahre überhaupt keine Unternehmen oder kaum Unternehmen gegründet werden konnten.
00:37:36: Es gab natürlich Unternehmen in der DDR, die waren aber sehr selten.
00:37:39: Das meiste war ja Volkseigend, es war eine Planwirtschaft.
00:37:41: Entsprechend kommt es unternehmerische Handeln da gar nicht vor.
00:37:46: Das stimmt.
00:37:47: Auf der anderen Seite ist es aber auch nicht so ein Ost-West-Ding.
00:37:50: wir kein besonders gründungsfreundliches Klima haben können.
00:37:54: Wir haben eine selbstständigen Quote von unter zehn Prozent in Deutschland.
00:37:58: Das muss man jetzt nicht nach Albanien oder so gucken, die dann fünfzig Prozent haben.
00:38:02: Das hat natürlich auch was mit der Schwäche der Wirtschaft dort zu tun.
00:38:06: In Skandinavien zum Beispiel ist die selbstständigen Quote noch niedriger.
00:38:09: Ja, starke Sozialstaatsstrukturen und so weiter.
00:38:13: Aber im Vergleich auch zu... Ländern, die ähnliche wirtschaftliche Strukturen und Entwicklungen haben, ist das schon eher niedrig.
00:38:20: Also mit den USA, verglichen oder auch mit UK, wo einfach Unternehmer geist, wo Innovationsdenken etwas sind, dass man von der Pika auf mitkriegt.
00:38:29: Eben auch zum Beispiel durch die Eltern, dass die Eltern Unternehmer sind und dann nicht so wie oft in Deutschland leider sagen, nee, ich habe mich jetzt abgekämpft.
00:38:37: Du kannst zwar den Laden übernehmen, das kannst du machen, aber bitte mach dich nicht mit was eigenem Selbstständigen.
00:38:41: Es ist viel zu viel Arbeit.
00:38:43: wird dir nicht gedankt und die steuern und alles.
00:38:45: also dieses auch selbst von selbstständigen immer wieder perpetuierte bild von das lohnt sich nicht.
00:38:52: das ist so anstrengend und nicht ich kann damit was bewegen.
00:38:55: ich stelle leute an ich gebe den arbeit ich schaffe wachstum und vielleicht noch gesellschaftlichen wert darüber hinaus.
00:39:02: also das ist ja auch ein städten was ich ganz häufig höre von unternehmerinnen dass die sagen das ist ja alles so unfreundlich und die steuern und niemand dankts mir und so was würdest du denn sagen?
00:39:11: Wenn die Leute hier sitzen, haben die eine Vorstellung, was sie erreichen wollen, wann sie erfolgreich sind, in welchem Zeitpunkt sie vielleicht irgendwo mal irgendwo sitzen, in welchem Zustand auch immer und sagen, ich bin zufrieden oder ich bin glücklich oder ich bin erfolgreich oder was ist so, was würdest du sagen, was braucht es da?
00:39:31: Also das ist natürlich sehr individuell, aber insgesamt ist es so, dass ich die Frage natürlich stelle und... Die meisten sich sehr schwer damit tun.
00:39:37: Also die meisten gucken erst mal und denen ist das bewusst.
00:39:40: Das ist schon mal sehr wichtig, dass ihnen bewusst ist, die nächsten anderthalb, zwei Jahre werden hart.
00:39:46: Und das ist so.
00:39:47: Ein Unternehmen neu zu gründen, Markteintritt ist nichts, was man mal so nebenbei macht.
00:39:52: Da arbeitet man viel und hat wenig erst mal davon.
00:39:55: Dafür gibt es ja die Unterstützung.
00:39:57: Uns, aber eben auch finanzielle Unterstützung, verschiedene Art.
00:39:59: Aber wenn man sie dann interessiert, in der Regel haben die alle so eine Vision.
00:40:04: Und die Vision ist bei dem ein oder anderen vielleicht eher so, dass es ein großer gesellschaftlicher Wandel ist.
00:40:09: Aber das ist gar nicht das häufigste.
00:40:11: Das häufigste ist, dass die Leute eigentlich für sich selbst ein schönes, ruhiges Leben wünschen, in denen Dinge geordnet sind, in denen sie irgendwas Sinnvolles bewegen in der Welt durch ihr Unternehmen oder durch das, was sie vorhaben.
00:40:25: Leute glücklich machen können das für die einen sein.
00:40:27: Für die anderen ist das eben eine gesellschaftliche Transformation, an der sie Teil haben, wo sie eben eine... Gruppe von Menschen helfen.
00:40:35: Also das ist, glaub ich, das häufigste, dass Leute sagen, ich kann davon leben.
00:40:38: und ansonsten gibt es mir genau das, weswegen ich es angefangen habe, nämlich dieses Sinngefühl, dieses Bewegewas und etwas ändert sich.
00:40:46: Hast du von GründerInnen eher das Bild der harten ArbeiterInnen oder der glorreichen Selbstverwirklichung?
00:40:53: Und wie sieht es eigentlich bei dir aus?
00:40:55: Bist du alleine oder mit anderen einer Idee dran, die das Leben der Menschen um euch herum besser macht?
00:41:01: Hast du Fragen dazu, wie du oder ihr euer Vorhaben stabilisieren und finanzieren könnt?
00:41:06: Dann schreib eine Mail an beratungadsigusa.de und wir unterstützen dich gerne.
00:41:12: Ich hoffe, das Gespräch hat dir gefallen.
00:41:14: Bis zum nächsten Mal.
00:41:15: Bei Sigusa redet mit.
Neuer Kommentar