SIGUSA redet mit Anne Findeisen & Richard Pabst Teil 2
Shownotes
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Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen bei SIGUSA.
00:00:02: redet mit.
00:00:05: Ich bin Jan Wagner und rede in diesem Podcast mit Menschen über soziale Innovation, gemeinwohl orientiert Unternehmen und Sachsen-Anhalt.
00:00:13: Wenn du mehr über SIGUSA wissen willst, schau doch mal auf SIGUSA.de vorbei oder folge SIGU-Netzwerk Sachsen-Anhalt bei Instagram bzw.
00:00:22: SIGUSA bei LinkedIn.
00:00:24: Dies ist der zweite Teil meines Gesprächs mit Anne Fintheisen und Richard Papst.
00:00:28: Es lohnt sich vor dieser Folge Teil eins anzuhören.
00:00:31: Dort reden wir unter anderem darüber, wie es zur Gründung der Identity GmbH kam.
00:00:36: In dieser Folge jetzt beschäftigen wir uns mit dem Produkt und den Kundinnen und wie sich beides entwickelt.
00:00:42: Und dann erzählen die beiden noch, wie man als Gründer in ein gutes Team bleibt.
00:00:46: Viel Freude beim Zuhören!
00:00:57: Zum einen sind das Behörden, die Artenschutz bzw.
00:01:02: im Naturschutz tätig sind und auch da eine Berichtspflicht gegenüber der EU haben.
00:01:08: Auf der anderen Seite haben wir eben auch Planungsbüros, die das genauso durchführen, sei es für Naturschutz, Artenschutz bzw.
00:01:15: für die ökologische Baubegleitung.
00:01:18: Und ja, der dritte große Kundenkreis wäre jetzt auch Angelvereine.
00:01:27: Weil wenn die Gewässer übernehmen oder Gewässerlangen ihren Bestand haben, dann verliert man auch öfters mal einen Überblick, welche Fischearten in dem Gewässer drin sind.
00:01:37: Es kommen ja auch Leute, die setzen die Fische aus dem Aquarium da drin aus und die kommen und sagen, könnt ihr mal sagen, welche Arten jetzt bei uns rumschwimmen und... Ja, ich denke, Marichard kann das auch noch weiter ergänzen.
00:01:51: Ja, und noch ein wichtiger Punkt sind natürlich auch Forschungsinstitute.
00:01:56: Also dadurch, dass das noch ein relativ junges Thema für die Wirtschaft ist, werden auch unterschiedliche Sachen immer ausprobiert.
00:02:04: Zum einen kommen Bestandskunden zu uns und sagen, oh, können wir nicht auch das mal testen und das mal testen, also auch mit frischen Ideen.
00:02:11: Aber über diese Forschungsprojekte, die wir z.T.
00:02:14: auch mit bearbeiten, kommen natürlich noch ganz andere Anwendungsbereiche mit rein.
00:02:18: Und da sind wir auch aktiv, ja.
00:02:19: Das heißt, wenn ich jetzt in Angelverein bin und hab irgendwie einen großen Teich und dann würdet ihr mir so ein Kit zu schicken, was ihr beschrieben habt, dann schicke ich euch ein bisschen Wasser und dann könnt ihr mir sagen, welche Fische schwimmen alles in dem ganzen Teich.
00:02:32: Ganz genau, so wäre der Ablauf.
00:02:34: Wodurch kommt es, dass dann ihr an so einer Hand von so wie viel Wasser kommt dann da so ein Glas voll?
00:02:40: oder wie viel kommt dann, dass ihr nachweisen könnt, dass da der eine Fisch da auf dem anderen Ende des Teiches drin ist?
00:02:45: Ja, ich kann das mal anhand unseres Standardkits ein bisschen erläutern.
00:02:48: Also da sind verschiedene Sachen drin, um eben eine Wasserprobe vernünftig zu entnehmen.
00:02:53: Und da ist unter anderem eine Schöpfkellerer drin und ein Mischbeutel.
00:02:57: Also eigentlich nur ein Plastikbeutel, der steril ist.
00:02:59: Und dann wird ringsherum um das ganze Gewässer werden Wasserproben genommen und in den Beutel gesammelt, sodass man eine Mischprobe von dem ganzen Teich hat.
00:03:08: Und diese Mischprobe, die wird dann vor Ort filtriert.
00:03:12: Das heißt, da ist eine kleine Filterkapsel und auch eine Spritze dabei und dann kann das Wasser einfach aufgezogen werden und über einen Filter filtriert werden.
00:03:20: Und dann hat man alles an Partikeln und DNA und Coat und was die Tiere nicht verloren haben auf diesem Filter und kann den eben zurückschicken zu uns.
00:03:32: Ein wichtiger Punkt ist dabei noch, die DNA, die ist ja... Sag ich mal, wer die
00:03:36: ungeschützt vorliegt,
00:03:38: auch anfällig.
00:03:39: Also Mikroorganismen bauen die ab und Sonneinstrahlung baut das Ganze ab.
00:03:43: Und da gibt es verschiedene Einflussfaktoren, die eben zerstört, sodass es dann nicht mehr nachweisbar ist.
00:03:47: Das heißt, es ist auch eine Konservierungslösung mit in dem Kit enthalten, die man drauf gibt.
00:03:51: Und dann ist die erst mal vor enzomatischem Abbau, also vor den Bakterien und dergleichen geschützt und kann dann problemlos zu uns geschickt werden bei Raumtemperatur.
00:04:00: Und wie stellt ihr dann sicher, dass der Angelfein in dem Moment nicht im Sushi zum Mittagessen hatte und quasi deswegen jetzt da ganz viel Lachs drin ist?
00:04:09: Ja, also da gibt es natürlich, das kann man nicht sicher stellen.
00:04:12: Also wir können das immer bloß an den, wir können immer bloß an unsere Anleitungen verweisen.
00:04:16: Wir haben auch ein Video online, wie man vernünftig eine Wasserprobe entnimmt.
00:04:19: Wir stehen natürlich auch immer telefonisch bereit, wenn es immer Fragen gibt.
00:04:24: Aber die wirkliche Probenahme vor Ort, die ist meistens... ... liegt die in der Hand der Kunden.
00:04:29: Und da sind natürlich auch Handschuhe dabei ... ... und man sollte vermeiden, ... ... mit seinen Schuhen ins Gewässer zu gehen ... ... und so was.
00:04:34: Und das ist eben ... ... wichtig, alles zu beachten, ... ... weil, wie gesagt, ... ... das sind halt DNA-Nalysen.
00:04:39: Und wenn da was drin ist, ... ... dann weist man es unter Umständen auch nach.
00:04:44: Jetzt habt ihr ja gerade gesagt, ... ... auch das liegt manchmal an Regularien, ... ... das zum Beispiel nach, ... ... also wenn ich etwas bauen möchte, ... ... ich etwas nachweisen möchte.
00:04:50: Das heißt, in dem Fall haben wir ja wahrscheinlich ... ... Kunden und Kunden auch in Interesse, ... ... dass da vielleicht nicht ... ... so viel gefunden wird, ... ... weil man eben nicht jetzt auf seinem ... ... Großgelände vor dem Ende, ... ... bevor da die Fabrike gebaut wird, ... ... irgendwie noch den, ... ... den Artenschutz, ... ... oder geschützten Molch finden möchte, ... ... gibt's da, ... ... gibt's da manchmal irgendwie Diskussion darüber, ... ... ach, das bisschen so, ... ... oder ich weiß nicht, wie jetzt diese, ... ... ich glaube ich, in einem Video von euch ... ... habe ich gesehen, da gibt's dann eben so, so ... ... Grafiken, wo dann auch Mengen angegeben werden.
00:05:18: Kommt das auch manchmal vor, ... ... weil das ja wahrscheinlich dann ... ... in dem Fall eher so eine Pflicht ... ... für eure Kundinnen und Kunden ist, ... ... da was so was zu machen, oder?
00:05:25: Also das wurde bisher nie negativ empfunden, wenn wir Arten nachgewiesen haben, die sie nicht wollten.
00:05:33: Weil der Vorteil bei uns ist, man weiß schon sehr früh im Bau geschehen, welche geschützte Arten vorkommen und kann dementsprechend schon viel eher Gegenmaßnahmen bzw.
00:05:45: sogenannte Ausgleichsmaßnahmen durchführen.
00:05:48: Oder wenn wir zum Beispiel bei einer Straße sind, nochmal schauen, ist der Straßenverlauf.
00:05:53: muss der wirklich so geplant oder gebaut werden oder kann man vielleicht doch noch eine Kurve mehr einführen.
00:05:59: Da hatten wir bisher nicht die Probleme.
00:06:02: Genau und gerade größere Projekte, die auch über mehrere Jahre gehen, da musste natürlich auch immer mal wieder solche Überprüfungen stattfinden und es ist immer kostengünstiger und einfacher, wenn man vorher schon weiß, was muss man für Maßnahmen einplanen.
00:06:16: als wenn das im Baugeschehen passiert und es im schlimmsten Fall zum Baustopp kommt, weil das sind dann natürlich kostet und vorher sie baugastend.
00:06:21: Deswegen,
00:06:22: wie wäre so etwas abgelaufen, bevor es euch gab?
00:06:25: oder wie machen das andere?
00:06:26: Ich weiß nicht, wie viele Dienstleistungen es gibt, die gleiche Dienstleistung anbieten, aber wie hat man das sonst gemacht?
00:06:32: Also da sind Experten ins Feld gegangen und haben wirklich nach den Tieren gesucht, sie verhört, teilweise auch gefangen und immer im Umkreis des Habitats, wo sie sich gerade befunden haben, haben sie eben gezielt nach den Arten gesucht.
00:06:53: Vielleicht kann Richard das nochmal kurz anhand von Amphibien als Beispiel darlegen.
00:06:59: Ja, da gibt es natürlich standardisierte Protokolle für diese Vorgehensweise und sie müssen dann mehrfach.
00:07:04: Bei Amphibien ist es häufig auch bei Nacht, weil die Nachtaktiv sind eben rausgegangen werden ins Feld und mit unterschiedlichen Methoden.
00:07:10: Also das ist zum einen die Taschenlampensuche oder auch das Cash-on dann im Endeffekt.
00:07:15: ... für Größenabschätzung werden auch Fallen aufgestellt ... ... und so werden die Tiere eben untersucht.
00:07:22: Genau, da muss also eine sehr große Expertise vorliegen, ... ... weil wenn ich jetzt zum Beispiel an ein Frosch denke, ... ... der hat natürlich auch unterschiedliche Stadien, ... ... also da kann leicht sein, da können Kohlquappen sein, ... ... da können ausgewachsene Frösche sein ... ... und ich muss von allen, ... ... dies gibt eben jedes Stadium genau kennen.
00:07:37: Ja.
00:07:37: Und gerade bei sehr nahverwandten Arten ist das ... ... äußerst schwierig.
00:07:41: Und was auch noch hinzukommt, es sind ja auch Lebewesen, die haben mal gute und mal schlechte Tage.
00:07:47: Und wenn Ihnen das Wetter mal nicht passt, es regnet zu viel, es ist zu viel Sonne, wie auch immer, dann verstecken die sich auch in Ihren Höhlen oder ziehen sich zurück.
00:07:55: Und wenn genau zu diesem Zeitpunkt der Experte kommt, sieht ja kein Tier und kann sagen, ach ja, hier ist kein Tier, also kann ja gebaut werden.
00:08:03: Aber was die Tiere immer hinterlassen, ist ihre DNA.
00:08:08: Und wenn man da eben eine Probe zieht, können wir sagen, ja, das Tier ist ... anwesend oder nicht und kommt zum positiven Ergebnis.
00:08:17: Das heißt, wir weisen die DNA von diesem Tier nach, kann dann nochmal ins Feld gegangen werden und der Experte kann ganz gezielt schauen, ob das Tier vorhanden ist oder nicht.
00:08:29: Genau, also das ist ein sehr wichtiger Hinweis, dass die Kombination dieser beiden Untersuchungsmethoden sehr, sehr wichtig ist.
00:08:36: schnell und effektiv mit EDNA ein gewisser überprüfen und weiß okay ja da lohnt sich es genauer zu gucken oder eben nicht aber manchmal sind nur sehr geringe DNA Spuren enthalten und man müsste es vielleicht nochmal testen und für viele Fragestellungen ist natürlich auch wichtig vermehren die Tiere sich auch dort und wie viele sind es eigentlich?
00:08:55: und das muss dann auch wieder ... konventionell, traditionell
00:08:59: gemacht werden.
00:08:59: Das heißt,
00:09:00: da findet schon eine Kombination statt.
00:09:01: Sonst hätte ich gesagt, das ist ja ein Riesenfortschritt ... ... und auch schon ein Riesenkostenersparnis ... ... oder vielleicht ein Riesenpotential, ... ... dem Preis entsprechend anzupassen, wenn man weiß ... ... entweder da geht eine Probe zu euch ... ... oder da laufen ... ... zehn Leute tagelang durchs Feld.
00:09:13: Gibt es da eine Kartei dann für DNA, ... ... auf die ihr euch bezieht, ... ... wo ihr dann irgendwie mit ihr das abgleicht ... ... oder woher habt ihr sozusagen das Vergleichsmaterial ... ... von allen Arten ... ... oder wie stellt man sich das vor?
00:09:26: Also der Ausgangspunkt sind öffentliche Datenbanken, öffentliche DNA-Datenbanken.
00:09:31: Davon gibt es einige, die werden auch zum Teil synchronisiert und dort können wir quasi schauen, okay, welche Arten sind da enthalten?
00:09:41: und gerade wenn jetzt ein neuer spezifischer Art nachweis angefragt wird, dann können wir uns für die Entwicklung daran orientieren.
00:09:48: Wichtig ist allerdings immer, dass wir das auch mit Referenzmaterial austesten, das Ganze.
00:09:54: Der theoretischen Nachweis, der erfolgt am Computer, aber der praktische Test muss dann natürlich im Labor erfolgen und auch mit DNA von diesen Tieren.
00:10:02: Das heißt, auch da sind wir wieder auf Fachleute angewiesen.
00:10:04: Wir haben uns mittlerweile eine recht gute DNA-Datenbank aufgebaut, einfach weil wir schon sehr lange mit Fachleuten zusammenarbeiten, also vor allem für Amphibien, als auch für Fische, als auch für Krebse und Muscheln.
00:10:15: Da haben wir schon relativ viel bei uns im Labor und können sozusagen jeden neu entwickelten Nachweis dann auch quer testen.
00:10:22: Ah, da gibt's noch mal den Rücktest.
00:10:24: Okay.
00:10:25: Habt ihr schon mal Arten gehabt?
00:10:28: oder wie oft habt ihr Arten in der Originalprobe, wo ihr dann irgendwie vielleicht irgendwie den Gegencheck aus der Datenbank bekommt, denkt, was ist das?
00:10:36: Also, wenn ihr wahrscheinlich kennt ja auch nicht alle Tiere, alle Arten, spätestens bei welchen Muscheln oder sowas hört's dann ja mit Sicherheit auch auf, oder?
00:10:43: Ja, auf jeden Fall.
00:10:44: Also vor allem bei den universellen Artnachweisen, also wir machen jetzt zwei unterschiedliche Sachen.
00:10:48: Einmal den spezifischen Artnachweis und einmal den universellen Artnachweis.
00:10:52: Und bei dem spezifischen, das heißt also, da wird nach einem einzigen Tier, nach einem einzigen Lebewesen geschaut in der Probe und ich bekomme dann einen Signal und weiß dann, okay, es kommt vor oder kommt nicht vor.
00:11:05: Und bei dem universellen Artnachweis, da ist zum Beispiel die Fragestellung, welche Fische kommen in meinem...
00:11:11: Teich vor.
00:11:12: Und dann nehme ich die Probe und mache diesen universellen Test.
00:11:15: Und da ist der Unterschied, dass dann die Ergebnisse gegen die Datenbank abgeglichen werden und ich diese Liste bekomme mit ganz vielen Arten haben.
00:11:24: Und selbstverständlich kann es da auch zu ja mal fragwürdigen Einträgen kommen.
00:11:31: Also wenn ich jetzt zum Beispiel große Flüsse untersuche, dann kommen dann natürlich auch durch Abwasser und dergleichen andere DNA-Spuren mit rein.
00:11:43: Das heißt beliebte Speisefische findet man dann auch.
00:11:46: Also einen Hering beispielsweise, der schwimmt halt nicht im Rhein normalerweise.
00:11:52: Und habt ihr schon mal irgendwelche Tierarten gefunden, wo alle überrascht waren, dass es die überhaupt, also die es tatsächlich dann dort gab und die jetzt überrascht waren, dass es die dort gab?
00:12:02: Also wir haben mal... Das ist allerdings bei einem befreundeten Labor gewesen.
00:12:08: Die haben ungefähr die ähnliche Analyse durchgeführt wie wir.
00:12:11: Die haben eine Wasserprobe analysiert.
00:12:14: Und irgendwann haben sie dann festgestellt, es kommt immer Alpaka-DNA vor.
00:12:20: Das kann hier sein, das ist ein Gewässer, da ist kein Alpaka.
00:12:23: Und irgendwann hat sich herausgestellt, noch drei Kilometer entfernten Alpaka-Farmer.
00:12:28: Und die ganzen Haare von den Tieren ... Das ist alles dahin geweht und hat sich eben auf der Wasseroberfläche abgesetzt.
00:12:36: Und da waren sie schon ein bisschen verwundert.
00:12:38: Und daran sieht man auch, wie sensitiv, also wie empfindlich diese Methode ist.
00:12:44: Auf der anderen Seite haben wir auch mal Wasserproben analysiert und uns gewundert, da kam immer Fledermausformen.
00:12:49: Das ist Wasser.
00:12:50: Also wir hatten jetzt auch noch nicht so die Artenkenntnis damals.
00:12:53: Das ist auch schon ein paar Jahre her.
00:12:55: Dann haben wir uns mal mit dem Fledermaus Experten unterhalten und gesagt, ja klar, die müssen ja auch mal trinken oder die fliegen ja über das Gewässer.
00:13:02: Also völlig legitim alles und das sind so wirklich interessante Fälle, wo wir auch wieder, ja, die wir sehr spannend finden.
00:13:14: Das hat ja viel mit Artenschutz zu tun.
00:13:17: Ihr habt ja auch erzählt, dass viel von Behörden kommen, wo es um Artenschutz geht.
00:13:20: Habt ihr dadurch auch nochmal einen anderen Bezug zum Artenschutz selbst bekommen mittlerweile?
00:13:24: Also welche Rolle spielt dieses Thema Artenschutz für euch dann?
00:13:28: Auch in der Motivation das Ganze überhaupt zu betreiben?
00:13:30: oder war das ja auch aus dem... Zufalls-Forschungsprojekt entstanden ist.
00:13:34: Also ich sag mal, das war natürlich eine glückliche Kombination damals.
00:13:38: Es war zum einen die Expertise, die wir durch unsere Ausbildung und durch unsere Interessen entwickelt haben im Labor.
00:13:44: Das heißt, wir können die Molekularbiologie betreiben, die uns begeistert und haben bearbeiten damit einen Thema, was uns motiviert.
00:13:53: Weil das ist natürlich immer was, was irgendwie in Vergessenheit gerät, beziehungsweise was auch immer.
00:13:58: in einem schlechten Licht steht.
00:14:01: Immer wenn man von Arten oder Naturschutz hört, dann ist erstmal, ja okay, teuer und dauert lange.
00:14:07: und um da so ein bisschen den Wandel mitzubegleiten, finden wir das eigentlich schön, dass wir da irgendwie mitwirken können.
00:14:16: Das heißt, der Arten schon selber ist aber jetzt noch nicht zur großen Leidenschaft dadurch irgendwie geworden, weil man viel damit zusammenhängt.
00:14:21: Oder ist das tatsächlich so was, was ja mittlerweile euer täglich Brot irgendwie ist?
00:14:28: Wir gehen schon jetzt ein bisschen anders durch die Natur.
00:14:36: Krötenzäune früher als Kind.
00:14:38: Ich habe nie Krötenzäune verstanden.
00:14:40: Warum gibt es die?
00:14:41: Also, und durch das Projekt und durch Identity ist es jetzt auch einleuchtend.
00:14:47: Also, wieso werden die aufgebaut?
00:14:48: Welchen Zweck haben die?
00:14:50: Und wenn man dann an einem Zaunen vorbei geht, dann schaut man schon mit anderen Augen und guckt, ist da gerade eine Kröte, die muss vielleicht versetzt werden oder man lässt die einfach in einmal, weil man weiß, da kommen die Experten und setzen die dann um.
00:15:04: Man geht nicht mehr so sorglos, ist das falsche Wort, aber man geht bedachter durch die Natur und achtet eben auch, dass man jetzt hier nicht gerade durch die Blühwiese durchgeht, um schöne Fotos zu machen, sondern man lässt ihnen Ruhe, weil man weiß, das ist für die ganzen Insekten ihr Lebensraum, den sie brauchen.
00:15:28: Ja, und die Art und Kenntnis hat sich natürlich auch ein bisschen erweitert.
00:15:31: Dadurch, dass wir uns mit diesen Tieren auch befassen, mussten zwangsläufig, weil wir ja auch irgendwie Ratschläge geben müssen.
00:15:37: Man ist in der beste Probenahme-Zeitpunkt und dergleichen.
00:15:40: Da hat man dann irgendwann, als man angefangen hat, ich meine ... Wie gesagt, wir kamen vorher aus dem Ingenieurwissenschaftlichen Bereich und dann hieß es auf einmal Knoblauchkröten oder Geburtshelferkröten oder so eine Sachen, die man nicht alltäglich hört und die wir auch im Studium, sag ich mal, nicht gehört haben.
00:15:54: und dann fängt man an sich mit diesen Tieren zu befassen und das ist schon ganz schön.
00:15:59: Was ist denn mittlerweile so der größte Motor, warum ihr euch weiterentwickelt?
00:16:04: Ist es dann eher das Finanzielle?
00:16:07: Allgemein die Weiterentwicklung des Unternehmens?
00:16:10: Oder ist es der Inhalt oder ist es die Nachfrage von Kunden?
00:16:12: Was ist der Grund, was ist sozusagen die Richtung, die es jetzt am ehesten dann weitergeht?
00:16:17: Ich meine, die kommt ja aus der Forschung.
00:16:18: Ich weiß nicht, ob der Forschungstrieb da auch noch eine Rolle spielt.
00:16:22: Definitiv.
00:16:23: Also Forschung ist immer so etwas, was wir sehr mögen und auch betreiben und wir sehen, dass wir damit auch einen sehr wichtigen Zweig, auch die Biodiversität mit unterstützen können und für uns ist Geld jetzt auch nicht alles.
00:16:40: Es ist auch wirklich wichtiger, dass wir unterstützen können, um das Wissen, um die Biodiversität zu verbreiten, also wie ist gerade der Zustand und wie kann man anhand dieser Daten dann eben unterstützen oder Maßnahmen also einleiten lassen, also dass die Verantwortlichen da eben gut.
00:17:02: wirken können.
00:17:04: Aber der wichtigste Wachstumsfaktor für unsere Unternehmen ist natürlich die Nachfrage.
00:17:08: Also wir merken, dass das im Naturschutzbereich immer mehr darüber gemacht wird.
00:17:12: Das liegt hauptsächlich am Personalmangel und dass man gar nicht mehr so viele Experten hat, die sich mit den unterschiedlichen Arten auskennen.
00:17:18: Das heißt, man muss auf alternative Methoden auch mit zurückgreifen und auch die Erweiterung, sag ich mal, die ... aus neuen Kundenanfragen herausgeht.
00:17:29: Also Trinkwasseruntersuchungen beispielsweise ... ... sind eben auch ein wichtiges Thema.
00:17:32: Kommen da ... ... irgendwelche Zugmücken beispielsweise vor ... ... in meiner Trinkwasserleitung und so was ... ... und das kann man natürlich auch ... ... über DNA-Analysen ermitteln.
00:17:42: Mässt ihr in irgendeiner Form diese ... Wirkung dieses Thema, was erreicht ihr auch bei zum Beispiel dem Artenschutz?
00:17:51: Ist das spielt das bei euch eine Rolle oder ist das zu groß zu weit weg von eurer tatsächlichen unternehmerischen Tätigkeit?
00:17:59: Das ist nicht zu weit weg und wir sind auch immer bestrebt, dass wir Feedback bekommen von den Leuten, die uns beauftragen, weil es ist häufig auch die Fragestellung, wenn ich mal das Beispiel Flusskrebs ernehme.
00:18:13: Es kommen ein paar geschützte Arten bei uns vor, aber es kommen auch welche vor, die hier nicht heimisch sind und die die geschützten Arten so ein bisschen verdrängen, auch aufgrund dessen, dass sie häufig eine Krankheit mitbringen, die Krebspest, die so genannte.
00:18:25: Und dort müssen Bäche... beprobt werden, untersucht werden, bis wohin kommen diese gebietfremden Arten schon vor?
00:18:34: und dann werden sogenannte Krebssperren errichtet, dass quasi die Gebietfremden nicht noch weiter vordringen können in die Gebiete, wo die Geschützten leben, um die nicht vollständig zu, sage ich mal, zu verdrängen.
00:18:48: Und solche Unternehmungen wie die Errichtung einer Krebssperre Die spielen natürlich eine wichtige Rolle für den Naturschutz.
00:18:55: Und dort werden auch häufig EDNA-Proben genommen, um das Ganze zu verifizieren.
00:18:59: Wie weit ist es schon fortgeschritten und wo ist der beste Punkt für meine Krebsperre?
00:19:04: Oder gibt das gar keinen Sinn mehr, weil die EDUC schon da sind und dann brauche ich da auch nicht mehr investieren.
00:19:09: Und da freuen wir uns, wenn wir das Feedback bekommen.
00:19:11: Super, dass die noch nicht so weit vor oben sind, noch nicht so weit fortgeschritten.
00:19:16: Und dann können wir unsere Bauvorhaben da oben setzen.
00:19:19: Das heißt, wenn neue Verfahren oder neue Vorgänge irgendwo vorkommen bei den Kundinnen, dann sorgt das auch dafür, dass natürlich bei euch irgendwie eine andere Nachfrage ankommt, wie zum Beispiel dieses Thema mit den Krebs sperren.
00:19:32: Spielt das für euch eine Rolle in dem Vertrieb, in der Akquise, dass ihr nicht nur rumlaufen sagt, hier ist übrigens hier der Flyer, wenn ihr wollt, wollt ihr nicht, sondern dass ihr mit Behörden zum Beispiel ins Gespräch kommt.
00:19:41: und vielleicht Ideen reinbringen, wo ihr sagt, wenn ihr das und das hier und uns nutzen würdet, hättet ihr auch noch andere Potenziale.
00:19:48: Spielt das eine Rolle für euch?
00:19:50: Ja, auf jeden Fall, weil wir wussten natürlich ursprünglich nicht, für welche Bereiche spielt das überhaupt eine Rolle.
00:19:57: Also, klar, wir wussten, das bringt mehr Wert, wenn ich jetzt da eine Art Nachweise, aber... Was ist das Ziel?
00:20:03: Also was bezwecken die Leute mit dieser Dienstleistung?
00:20:06: Und je mehr Beispiele wir da sammeln, je mehr Erfahrungen wir da sammeln, desto mehr können wir natürlich auch weitergeben.
00:20:11: Okay, das wäre jetzt wichtig dafür oder dafür.
00:20:14: Und da können wir schon auch Input
00:20:16: geben.
00:20:16: Was auch am Anfang eine große Rolle gespielt hat und zum Teil immer noch ist Aufklärungsarbeitsleisten, dass es überhaupt diese Methode gibt, die unterstützend mitwirken kann.
00:20:31: Wenn da Leute an uns herantreten oder auch wir an Behörden gehen und sagen, hier dürfen wir uns mal vorstellen, die sind dann auch schon interessiert und hören sich das an, wie wir da unterstützen können oder generell erst mal für die Methode, wie sie das nutzen können.
00:20:50: Und auch ein wichtiger Punkt, der sich natürlich durch unsere Erfahrung jetzt auch ergeben hat, ist, dass wenn jetzt Vor allem Behörden auch neu in dem Thema sind und sich dort erst mal einarbeiten möchten, das erst mal ausprobieren wollen, dann beraten wir natürlich auch.
00:21:06: Das heißt, wir können da auch Schulungen mit anbieten, wenn jetzt Labore, häufig existieren auch Labore quasi in den Landesämtern, dass die die Methode auch mit implementieren können bei sich.
00:21:17: Das heißt, ihr habt ja ganz unterschiedliche Sammel.
00:21:20: Stakeholder ist jetzt ein Wort, aber ich sag mal auch so Verantwortung.
00:21:23: Also ihr habt ja zum einen die Verantwortung gegenüber eurem Investor.
00:21:26: Das der natürlich wahrscheinlich auch irgendwie Ideen hat, wo das, wo das hingehen könnte.
00:21:29: Ihr habt Verantwortung euch selber gegenüber.
00:21:32: Ihr habt Angestellte oder habt eine Angestellte, wenn ich es richtig im Kopf habe.
00:21:36: Und dann habt ihr natürlich irgendwie noch dieses ganze Thema, was bewirkt ihr damit?
00:21:39: Ihr habt eine, ihr übernehmt ein bisschen Verantwortung höre ich heraus für die Natur.
00:21:44: Wie wegt man das ab in sagen wir mal vielleicht.
00:21:46: schwierigen Entscheidungen, wenn mal irgendwie ein Monat ist, vielleicht schwieriger läuft oder wenn irgendwie, was auch immer, sich bei euch was verändert.
00:21:54: Wie wegt man diese Faktoren ab?
00:21:59: Schwierig.
00:22:02: Also wir waren öfters mal an dem Punkt, wo wir überlegt haben, soll mir jetzt noch weiter machen.
00:22:10: Das ist immer meistens im Frühjahr gewesen, weil wir sind eben noch saisonal.
00:22:16: Die Arten, die wir nachweisen, das passiert meistens im Frühjahr, dass wir da die Aufträge bekommen und deswegen hatten wir auch immer im Frühjahr ein kleines Loch, weil die Analysen konnten wir dann über die anderen Monate machen.
00:22:31: Mittlerweile haben wir aber unser Portfolio eben so erweitert, dass wir auch über die Wintermonate kommen und dass wir jetzt wirklich langsam an einem Punkt sind, dass wir uns da, dass wir keine schlaflosen Nächte haben.
00:22:45: Seid ihr noch Gründerin und Gründer oder seid ihr schon ein etabliertes Unternehmen für euch?
00:22:50: oder wie seht ihr euch selber?
00:22:51: Wie guckt ihr auf euer eigenes Unternehmen?
00:22:54: Wir sind auf alle Fälle, also irgendwie sind wir noch Gründer.
00:22:58: Ich empfinde uns als Jung, aber tatsächlich sind wir schon etabliert.
00:23:06: kriegen, also viele Kundinnen kommen auf uns zu und sagen hier, ihr wurdet uns empfohlen, könnt ihr uns mal beraten, wie sich unser Vorhaben umsetzen lässt.
00:23:20: Das ist schon schön, dass wir da eben, sei es bei den Behörden, als auch Planungsbüros schon ein gewisses Standing erarbeitet haben.
00:23:32: Habt ihr eine Richtung, in die ihr... die es als nächstes weitergeht oder seid ihr gerade erstmal zufrieden, vielleicht aus diesen schlaflosen Nächten rauszukommen, das Produkt sich selber erstmal entfalten zu lassen?
00:23:43: oder wie ist so euer Status quo gerade?
00:23:46: Ja, also wir sind den Weg gegangen, dass wir gesagt haben, das Labor wollen wir erst mal so weit automatisieren, dass es nur wirklich minimalen menschlichen Input braucht.
00:23:58: Also, dass man da bloß, sage ich mal, Geräte bedienen muss.
00:24:02: ... ohne viel selbst machen zu müssen.
00:24:05: Das war so ... ... die erste Idee.
00:24:08: Das ist jetzt soweit abgeschlossen.
00:24:10: Das heißt ... ... das läuft alles und ... ... der Wachstumssprung ... ... von Jahr zu Jahr ... ... wird immer größer.
00:24:18: Und das haben wir jetzt auch gemerkt ... ... und jetzt haben wir auch gesagt, ... ... okay, es ist jetzt definitiv einer Zeit ... ... und wir brauchen nächstes Jahr ... ... eine fest angestellte Person auch, ... ... die uns hier Vollzeit mit unterstützt.
00:24:29: Trotz
00:24:29: Automatisierung.
00:24:30: trotz der Automatisierung genau, weil es ist halt so, Anne und ich, wir arbeiten ja jetzt hauptsächlich noch im Unternehmen.
00:24:36: Also wir machen das, was hier gemacht werden muss, aber wir würden viel lieber am Unternehmen noch weiter arbeiten.
00:24:44: Das heißt, wir brauchen jetzt Leute, die quasi die Analysen mit durchführen und die Laborarbeit uns abnehmen, sodass wir uns darauf konzentrieren können, die Idee noch weiter zu verbreiten.
00:24:53: Vielleicht können wir das nochmal mehr erzählen, weil ich glaube, für manche Menschen ist das ganz selbstverständlich, was es heißt, im und am Unternehmen zu arbeiten.
00:25:02: Das habt ihr bisher, habt ihr das ja auch alles selbst gemacht.
00:25:05: Was heißt denn das eigentlich dann?
00:25:07: Was ist der Unterschied und was ist das, was ihr lieber machen würdet auf Dauer oder warum?
00:25:13: Ihr habt gerade gesagt, ihr würdet lieber am Unternehmen arbeiten, warum würdet ihr das denn lieber machen, als im Unternehmen zu arbeiten?
00:25:20: Es ist wichtig, dass wir den Weg so gegangen sind, weil so wissen wir, wovon wir sprechen, wenn wir später am Unternehmen arbeiten.
00:25:28: Wir kennen jeden einzelnen Schritt, der hier ablauft und wissen, worauf zu achten ist.
00:25:32: Das war eine sehr entscheidende Erfahrung.
00:25:35: Und tatsächlich liebe ich auch die Laborarbeit, also ganz darauf verzichten würde ich wahrscheinlich nie, aber mir macht es auch Spaß, es zu verbreiten.
00:25:45: Neun Methoden gegenüber sind viele Leute skeptisch.
00:25:47: Das ist einfach so.
00:25:48: Und um diese, sag ich mal, Skepsis, die anfänglich aufkommt zu nehmen, ist es immer schön, aus erster Hand Erfahrungen darüber zu hören.
00:25:57: Und dadurch, dass wir eben von Anfang an hier mit tätig waren und alles Mögliche mitgemacht haben, ist es für uns leichter, diese Idee zu verbreiten und das zu erklären, sag ich mal, was hier eigentlich los ist.
00:26:12: was eben auch schön ist, das hatte Richard vorhin schon mal angesprochen, viele Kunden kommen mit eigenen Ideen, die vielleicht irgendwie hängt es mit Ideen zusammen, aber es ist erstmal nicht so das Geschäftsfeld, woran wir gedacht haben und das ist natürlich auch spannend, sowas zusammen mit dem Kunden weiterzuentwickeln und sich dadurch eben auch irgendwie automatisch zu erweitern im Geschäftsfeld.
00:26:39: Und das ist eben auch eine superinteressante Sache, weil man selber ist nicht auf diese Idee gekommen.
00:26:45: Und dann sieht man erstmal wirklich, wie umfassend diese Methodik ist und was man damit alles umsetzen kann.
00:26:52: Und wir sind, glaube ich, gerade mal ganz unten.
00:26:54: Also ich glaube, wir haben nicht mal ein Prozent davon abgedeckt, was möglich wäre.
00:26:58: Das ist ein sehr guter Punkt.
00:27:01: Die Forschung ist enorm wichtig.
00:27:04: ... um neue Bereiche zu erkunden, ... ... aber dafür haben wir langsam gar keine Zeit mehr.
00:27:09: Also das müssen wir dann irgendwie ... ... nach der Vollzeitarbeit machen.
00:27:13: Und das ist halt ... ... ein bisschen schade, ... ... wenn das irgendwie vernachlässigt wird.
00:27:19: Jetzt seid ihr aber ja schon relativ lange ... ... so, würde ich jetzt sagen, zusammen unterwegs ... ... was ist denn das Geheimnis, warum das so funktioniert?
00:27:27: Also warum seid, ... ... gerade wenn ihr sagt, da gibt es auch die Zeiten ... ... der schlaflosen Nächte ... ... und ich schätze mal, da reagiert auch jeder ... ... anders in so einer Zeit und ... Jeder Mensch reagiert anders auf Krisen, aber das meistens reagiert man nicht perfekt, gleich synchron auf eine Krise, sondern kann sich auch mal an der Stelle irgendwie reiben und so.
00:27:43: Wie habt ihr es denn geschafft?
00:27:44: Was ist der Grund, warum ihr es bis heute bis hierhin geschafft habt?
00:27:47: Weil wir uns charakterlich so gut ergänzen.
00:27:50: Ich bin... Der Pessimist, Richard ist der Optimist und dadurch treffen wir uns immer in der Mitte und können gut darüber reden und eben ergänzen und der eine kann dem anderen die Sorgen nehmen, dem anderen darüber spricht.
00:28:07: Bist du für die Finanzen zuständig, weil du Pessimistin bist oder anderswo?
00:28:11: Ich glaube, ich bin pessimistisch geworden wegen den Finanzen.
00:28:15: Nein, aber ... Also wir haben ja auch, muss man sagen, ein Altersunterschied im Team und ich glaube manchmal spielt das noch eine bestimmte Rolle, dass ich da ein bisschen konservativer an ein paar Sachen rangehe als Richard.
00:28:31: Aber wie gesagt, durch diese Ergänzung, wenn wir darüber reden hier, das ist der Vorteil, aber das ist der Nachteil.
00:28:36: Also wir finden immer einen grünen Zweig und eine gute Mitte, womit wir beide leben können.
00:28:41: Aber wir haben uns natürlich vorher auch so ein paar Grundgedanken gemacht.
00:28:46: was uns wichtig ist und welche Grenzen man nicht überschreiten sollte.
00:28:49: Vor allem, sag ich mal, im Risikomanagement.
00:28:52: Also auch was Finanzierung, was Investitionen damals anging.
00:28:56: Da haben wir gesagt, okay, wir gehen bis zu einem bestimmten Punkt, aber ein zu hohes privates Risiko haben wir immer versucht zu vermeiden.
00:29:06: Schön, aber voll schön.
00:29:07: ist das so über die ganze Zeit so funktioniert.
00:29:09: Keine Ahnung, identen wir ihn zehn Jahren oder so?
00:29:11: Habt ihr so Ziele, habt ihr so Abschnitte oder so was?
00:29:16: Definitiv, also wir möchten uns auf alle Fälle, also wir sind schon in der Dachregion angekommen.
00:29:22: Also Deutschland, Österreich und Schweiz möchten das aber definitiv noch erweitern und da auch Fuß fassen.
00:29:32: Ich denke mal, das ist so in drei Jahren auf alle Fälle ein sehr realistisches Ziel und die Welt ist groß.
00:29:44: Seid ihr erfolgreich?
00:29:45: Definitiv.
00:29:48: Wie geht es dir, wenn du das hörst?
00:29:50: Selbstbewusst zum eigenen Erfolg stehen und dabei nicht den Bodenkontakt verlieren?
00:29:56: Davor habe ich großen Respekt.
00:29:59: Bist du alleine oder mit anderen an einer Idee dran, die das Leben der Menschen um euch herum besser macht?
00:30:04: Hast du Fragen dazu, wie du oder ihr euer Vorhaben stabilisieren und finanzieren könnt?
00:30:10: Dann schreib eine Mail an beratungetzigusa.de und wir unterstützen dich gerne.
00:30:16: Ich hoffe, das Gespräch hat dir gefallen.
00:30:18: Bis zum nächsten Mal!
00:30:19: bei Sigusa redet mit.
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